Fußballbezirk Oberpfalz ernennt Janker zum Ehrenmitglied in Bad Kötzting

Fußballbezirk Oberpfalz ernennt Janker zum Ehrenmitglied in Bad Kötzting
Die Verdienste im Ehrenamt seien nicht mit Urkunden und Ehrennadeln zu bezahlen, betonte der Erste Bürgermeister der Stadt Bad Kötzting, Markus Hofmann, der selbst Ehrenamtserfahrung im Schießsport gesammelt hat und sich auch den Bad Kötzinger Fußballern sehr verbunden zeigt. Oberstes Ziel des ehrenamtlichen Engagements sei es, die Jugend gut betreut und gefördert zu wissen. „Sie stellen sich seit vielen Jahren in den Dienst der Mitbürger und der Jugend“, richtete Hofmann seinen Dank an die Geehrten.
Die Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes, Barbara Hernes, blickte zurück auf das bisherige Fußballjahr: Zum einen gratulierte sie allen BFV-Mitarbeitern, die im Wahljahr das Vertrauen der Vereine erhalten haben, und dabei besonders dem neuen Vizepräsidenten Thomas Graml, mit dem die Oberpfalz einen starken Vertreter auf Landesebene habe. Zum anderen griff sie die nach der Weltmeisterschaft oft gestellte Frage auf, wem denn der Fußball gehöre. Ihre Antwort war eindeutig: den Spielern, den Fans und den ehrenamtlichen Helfern, die in Verein und Verband die Rahmenbedingungen schaffen. „FIFA und WM würde es ohne die Basis gar nicht geben“, so Hernes.
Ehrenamt im Fußball: Sportrichter und Kreisvorsitzender gewürdigt
Das Ehrenamt brauche Menschen, die bereit sind, für einzelne Aufgaben ins Spiel zu kommen, sagte Thomas Graml bei der Ehrung langjähriger Mitarbeiter. „Seine wahre Stärke erhält das Ehrenamt aber durch diejenigen, die über viele Jahre auf dem Platz bleiben, Verantwortung tragen und ihre Zeit und Energie uneigennützig für die gesamte Fußballgemeinschaft einsetzen und sie damit prägen.“ Seit 20 Jahren tun dies zwei Sportrichter, deren Namen meist nur denen geläufig sind, die nach dem Schlusspfiff noch einmal in die Verlängerung vor das Sportgericht müssen.
Anton Kraus wurde 2006 in das Kreissportgericht Regensburg berufen und übernahm bereits ein Jahr später dessen Vorsitz, den er seitdem innehat. Sportgerichtsvorsitzender im Kreis Cham/Schwandorf ist seit zwei Jahren Josef Weingärtner, der davor elf Jahre als Beisitzer war. Seine ersten ehrenamtlichen Sporen verdiente sich der Neunburger aber als Einteiler in der Schiedsrichtergruppe Schwandorf. Der dritte neue Träger der Verbandsehrennadeln in Gold ist der Kreisvorsitzende Amberg/Weiden, Albert Kellner: Neben dem Kreisvorsitz seit 2014 hat er auch noch seit 2010 das Amt des Kreisspielleiters inne, nachdem er 2006 sein BFV-Engagement als Gruppenspielleiter begonnen hatte. Graml würdigte Kellner als einen Mitarbeiter, der „immer einsatzbereit ist, Verantwortung übernimmt und Ruhe ins Spiel bringt.“
Nach vielen Jahren als Verbandsspielleiter wurde Josef Janker auf Bayern-Ebene zum Ehrenmitglied und Mitglied im Ehrenrat ernannt. „Manche hinterlassen Spuren im Rasen. Aber Josef Janker hat Spuren in der Geschichte des bayerischen Fußballs hinterlassen und dabei im Herrenfußball echte Pionierarbeit geleistet“, sagte Thomas Graml, der dem seit 1990 im BFV tätigen Funktionär auch noch die Ehrenmitgliedschaft im Bezirk verlieh. Zunächst als Beisitzer und Lehrwart in der Schiedsrichtergruppe Cham tätig, wurde er bald zum Mitglied im Verbandslehrstab. 2005 wechselte Janker in den Spielbetrieb, wurde Bezirks- und letztendlich Verbandsspielleiter.
Abschied von Philipp Engl
Zum Abschluss der Mitarbeiterehrung verabschiedete Thomas Graml das bisherige U30-Mitglied des Bezirksausschusses, Philipp Engl, der sich nach neuen Herausforderungen im Beruf und im Verein nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Dennoch hoffte der Bezirksvorsitzende, ihn bald wieder „im BFV-Kader begrüßen zu dürfen“.
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