Kirchweihspiel beschließt Vorrunde in Etzenricht

Kirchweihspiel beschließt Vorrunde in Etzenricht
Die SpVgg Vohenstrauß ist der Besucher des SV Etzenricht am Kirchweihsamstag (Anstoß um 15 Uhr). Im Vorfeld des letzten Hinrundenspieltages legte sich der Traditionsverein aus der Ex-Kreisstadt nach einem knappen Heimerfolg gegen den SV Hahnbach ein ausgeglichenes Konto zu. Ausgeglichener geht es nicht: 20 Punkte (6-2-6) und 24:24 Punkte weist die Tabelle aus. Seit Beginn der neuen Saison setzt man bei der SpVgg in puncto Trainerposition auf eine vereinsinterne Lösung. Nicholas Neidhardt, langjähriger Leistungsträger auf dem Platz, hat den Job von Martin Schuster übernommen, der vier Jahre die sportliche Hauptverantwortung trug. Zuletzt belegte das Team Rang acht, im ersten Jahr reichte es mit dem besten Resultat zu Platz fünf unter Regie des Vorgängers. Als Sechster beim Zweiten wird der Kirchweihgast sicher mit Ehrgeiz auftreten.
Neuzugänge, Abgänge und aktuelle Form der SpVgg
Neu im grenznahen Vohenstrauß sind Lukas Maxa (23) und Rückkehrer Lukas Murda (28). Das Duett verstärkt die tschechische Fraktion, zu der seit Längerem Adam Rada und Dominik Mandula zählen. Letzterer verdarb kurz vor dem Ende des Matches auch der Freisinger-Elf aus Hahnbach am Sonntag mit dem Tor des Tages die Buchung des schon sicher eingeschätzten torlosen Remis. Offensivpower hat die SpVgg aber verloren. Benny Werner, der eine überragende Zeit in Etzenricht hatte, hat seine Karriere beendet, Daniel Bergmann zog es an den Fahrenberg nach Waldthurn zurück und Volker Lorenz pausiert längerfristig. Lorenz war es auch, der beim letzten Gastspiel 2024 die entscheidende Marke setzte und den entscheidenden Treffer zum 0:1 markierte. Der SVE revanchierte sich mit einem 4:1 im Rückspiel 2025.
Trainerstimmen: Wendl analysiert das Tännesberg-Spiel
„Am Ende musst du froh sein, dass du das Tor mit dem Elfmeter noch machst, was von der Situation her auch nicht selbstverständlich ist“, fasste SV-Trainer Andreas Wendl nach 95 Minuten auf dem Tännesberger Platz zusammen. „Das war eigentlich ein guter Auftritt von uns, im Endeffekt ein Spiel auf ein Tor. Der erste Schuss auf unser Tor war dann aber drin, aus dem Nichts, wir haben unsere Situationen nicht verwertet“, ergänzte der Coach mit entsprechendem Respekt für die starke Abwehrarbeit der Devrilen-Elf.
SVE vor dem finalen Hinrundenspieltag
Egal, wie der 15. und finale Spieltag in der Bezirksliga verläuft, der Sportverein belegt nach Beendigung der Halbserie einen Platz unter den Top vier in der höchsten Liga der Oberpfalz. Damit ist das formulierte und pauschale Nahziel in trockenen Tüchern. Im letzten Termin stimmt Andy Wendl sein Team und die SV-Anhänger so ein: „Logisch, dass wir unser Heimspiel zur Kirchweih erfolgreich gestalten wollen. Wir sind aber auch gewarnt, weil wir wissen, dass die Vohenstraußer an guten Tagen jeden Gegner schlagen können. So wie sie zum Beispiel letzte Woche Hahnbach besiegt haben. Die starke Offensive der SpVgg wird uns einiges abverlangen, davon gehe ich aus. Wir wollen mit voraussichtlich unveränderter Aufstellung vorne mehr Durchschlagskraft und eine bessere Chancenverwertung als am Sonntag in Tännesberg abrufen.“
Doppeltes Fußball-Programm am Kirchweihsamstag
Am „Atzariada Kirwasamstag“ spielt am Abend die Musik im Festzelt auf dem Sportplatz, am Nachmittag gibt es ein geballtes Fußball-Programm. Die Kreisklassenelf des SV um die Spielertrainer Luca Wittmann und Klaus Moucha erwartet um 13 Uhr als Gegner die Vertretung des SV Altenstadt/Vohenstrauß.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!


