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Landkreisderby in der Bezirksliga: Fight zwischen den Tabellennachbarn

Etzenricht. Das 2:3 beim FC Wernberg am Sonntag kam nach fünf Siegen in Serie schon etwas überraschend für die SVE-Fangemeinde.

Landkreisderby in der Bezirksliga: Fight zwischen den Tabellennachbarn

Zweikampf im Hinspiel zwischen Noah Scheler (links) und Lukas Roubal (rechts). Foto: Rudi Walberer

Zumal ab Mitte der ersten Hälfte Überzahlspiel angesagt war. Aber es gibt wohl Partien, bei denen überhaupt nichts klappt und das war so ein „gebrauchter Tag“, wie Co-Trainer Klaus Herrmann feststellte. Ein neuer Ansatz folgt am Mittwoch um 18.30 Uhr im Sportzentrum Vohenstrauß, wo Martin Schuster als Trainer aus dem Vorjahres-Elften den aktuell Fünften formte. Schuster beobachtete den SV bei Heimspielen, nimmt seinen Job auch in der mittlerweile komfortablen Rolle ernst. Das untermauert auch die Verpflichtung von Offensivmann Dominik Mandula, der der SpVgg-Sturmspitze Daniel Bergmann (20 Treffer) assistieren soll.

Der junge Keeper Max Kellner und Routinier Sebastian Striebel nehmen SVE-Stürmer Fabian Kunz in die Zange. Foto: Rudi Walberer
Foto: Rudi Walberer
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Für Etzenricht spricht morgen nur der Langzeitvergleich, denn da war die SpVgg alles andere als erfolgreich. So auch im Hinspiel (3:1), bei dem Fabian Kunz glänzte. Dass es in Wernberg nicht nach Wunsch lief, kann auch am Ausfall von Martin Pasieka gelegen haben. Ob der Stürmer für Vohenstrauß wieder fit ist, entscheidet sich kurzfristig. Ein erfolgreiches Abschneiden im Restprogramm mit diesem von Rang Vier bis Zehn dicht gedrängten Feld wäre nicht nur gut für das Erreichen des Saisonzieles, sondern motivierend für die Folgespieljahre in dieser außergewöhnlich ausgeglichenen Liga.

Möglich wäre das teils schon morgen, denn die gastgebende SpVgg verfügt als direkter Konkurrent bei einem Spiel weniger nur über vier Punkte mehr. Obendrein wäre gutes Abschneiden Werbung für die an den beiden Samstagen folgenden Derbys zuhause gegen die SpVgg Weiden II und Detag Wernberg.

Trainer Andreas Wendl mit einer Stellungnahme zum Mittwochspiel: „Ich hoffe, wir können den Schalter wieder umlegen und uns auf das konzentrieren, was wir die letzten Wochen alles gut gemacht haben. Leider haben wir in Wernberg aus unerklärlichen Gründen sämtliche Automatismen vergessen und so ziemlich alles falsch gemacht, was nur irgendwie möglich ist. Es wäre ein wichtiger Schritt für uns, wenn wir am Mittwoch wieder ein anderes Gesicht zeigen können“.

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