SV Etzenricht setzt seine Erfolgsserie in der Bezirksliga fort
SV Etzenricht setzt seine Erfolgsserie in der Bezirksliga fort
Bezirksliga Nord
SV Etzenricht – FC Untertraubenbach 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 (35.) Noah Scheler, 2:0 (61.) Martin Pasieka. – Schiedsrichter: Saif Fekih. – Besondere Vorkommnisse: SV-Torwart Christoph Paulus hält Strafstoß von Luca Politanow (2. Minute) Zuschauer: 140. – Die drei aus dem Süden eingegliederten Klubs scheinen ideale Partner zu sein für den SVE. Die Wendl-Elf holte mit 18 Zählern die volle Punktzahl gegen dieses Trio.
Gäste starten wie die Feuerwehr
Am Samstag sah es zunächst nicht danach aus. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und entfachten einen solch enormen Druck, wie schon lange kein Gastverein mehr. Die SV-Deckung musste Schwerstarbeit verrichten und auch Keeper Christoph Paulus verhinderte die frühe FC-Führung. Paulus parierte den gar nicht so schlecht ausgeführten Elfmeter von Gäste-Toptorjäger Luca Politanow mit einem fantastischen Reflex. Kurz danach hämmerte dessen Sturmpartner Michael Dendorfer das Leder nach tollem Dribbling an den Außenpfosten.
Das taktische Konzept von Untertraubenbachs jungem Trainer Patrick Meingast schien aufzugehen: „Wir haben das starke Umschaltspiel des SV gewollt vermieden und wollten aus der Defensive heraus Nadelstiche platzieren. So waren wir auch näher an der Führung dran. Nach der Pause fehlte die Entlastung nach vorne und so ging der Sieg für Etzenricht voll in Ordnung.“
Noah Schelers Hammer aus 25 Metern
SV-Spielertrainer Andy Wendl bestätigte das Statement seines Kollegen: „Nachdem wir unsere teilweise fahrlässige Anfangsphase überstanden hatten, kamen wir besser in die Partie, hatten das nötige Spielglück mit dem Sonntagsschuss zum 1:0. Schließlich haben wir unsere Serie zurecht fortgesetzt.“ Spielerisch dominierten die Gastgeber von Beginn an, doch erst das 1:0 verlieh dem SV die nötige Sicherheit. Noah Scheler versenkte das Leder nach einem klugen Rückpass aus 25 Metern mit einem fulminanten Hammer im Gästetor. Einem Kopfballtreffer von Martin Pasieka (31.) versagte der Schiri nach längerer Diskussion die Anerkennung.
SV dominiert
Die Platzherren hielten das Tempo nach dem Wechsel hoch, dominierten die Zweikämpfe und ließen Ball und Gegner laufen. Ein schöner Spielzug führte zur ersten Chance in Abschnitt zwei: FC-Torhüter Michael Dendorfer vereitelte die Möglichkeit im eins gegen eins mit Christian Ermer. Lukas Riebel bereicherte nach der Pause die Offensive und legte mit einem Steilpass das 2:0 vor. Gekonnt lupfte Pasieka das Spielgerät mit der Spitze in die Maschen.





