Ausgebuchtes BetterWorkCamp in Kemnath debattiert Mensch und KI
Ausgebuchtes BetterWorkCamp in Kemnath debattiert Mensch und KI
Das 5. BetterWorkCamp bringt am Freitag, 16. Oktober, die Arbeitswelt-Debatte nach Kemnath: Im Coworking Kemnath diskutieren Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Gründende und Interessierte von 14 Uhr bis etwa 18.30 Uhr über die Rolle des Menschen in Zeiten Künstlicher Intelligenz. Bereits jetzt haben Interessierte alle verfügbaren Plätze gebucht.
Schwerpunkt Human in the Loop
Im Mittelpunkt steht das Leitthema „Human in the Loop – Human Made“. Der Rahmen öffnet Fragen danach, welche Entscheidungen Menschen nicht delegieren sollten, wie sich die Rolle vom Ausführenden zum Steuernden verschiebt, wie viel Vertrauen KI-Ergebnisse verdienen und wer die Kontrolle behält, wenn wenige große Unternehmen Modelle entwickeln.
Auch die Region blickt dabei auf den Faktor Qualität: In einer Flut von KI-Inhalten gewinnt „von Menschen gemacht“ womöglich an Bedeutung. Ziel des Camps bleibt Better Work: Arbeit, die für Menschen besser, einfacher und angenehmer wird.
Ablauf und Format
Die Teilnehmenden treffen sich im offenen Barcamp-Format und gestalten das Programm aktiv mit. Beim Themen-Pitch bringen sie eigene Fragen und Erfahrungen ein, und die Gruppe stimmt ab, welche Sessions stattfinden.
Impulse aus Wissenschaft und Praxis setzen den Rahmen für die Diskussion. Auf dem Programm stehen „Heißer KI-Scheiß – wie heiß ist er wirklich?“ (Prof. Dr. Stefan Uebelacker, Campus Kemnath), „Verantwortung statt Autopilot“ (Dr. Stefan König, W. Markgraf GmbH & Co. KG), „Wie digitalisiert man Vertrauen?“ (Ina Mauerer, Sparkasse Nördliche Oberpfalz), „Human in the Loop: Vom Ausführenden zum Steuernden“ (Reinhard Graf, Digitaler Denkraum) sowie „Knowing When to Stop: Was kein Prompt ersetzen kann“ (Jessica Laxa, THD).
Moderation und Ausblick
Durch den Nachmittag führt Stefan Kopp (Clarity+), Systemischer Coach und Agile-Leadership-Experte. Zum Abschluss teilen die Teilnehmenden ihre Eindrücke in der Feedbackrunde mit der Frage „Was war dein Aha-Effekt?“ und treffen sich danach zur After-Session-Party; im Anschluss stellen die Organisatoren die Ergebnisse online zusammen.
Eine zentrale Botschaft formuliert Thomas Völkl vom Coworking Kemnath: „Wenn Wissen im Überfluss verfügbar ist, kommt es auf das an, was Maschinen nicht imitieren können: Empathie, Mut, unkonventionelles Denken und Handeln, Neugier. Genau darüber wollen wir sprechen, und zwar von Mensch zu Mensch.“
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