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Innovationsförderung für den Mittelstand

Weiden. Im Dezember 2014 hat der Freistaat Bayern in Abstimmung mit der Tschechischen Republik ein Entwicklungsgutachten für den bayerisch-tschechischen Grenzraum in Auftrag gegeben. Auf der Basis des Gutachtens soll die Verzahnung […]

Weiden. Im Dezember 2014 hat der Freistaat Bayern in Abstimmung mit der Tschechischen Republik ein Entwicklungsgutachten für den bayerisch-tschechischen Grenzraum in Auftrag gegeben. Auf der Basis des Gutachtens soll die Verzahnung […]
Lothar Höher und Kurt Seggewiß (von links) sind begeistert von den Fortschritten.

Innovationsförderung für den Mittelstand

Weiden. Im Dezember 2014 hat der Freistaat Bayern in Abstimmung mit der Tschechischen Republik ein Entwicklungsgutachten für den bayerisch-tschechischen Grenzraum in Auftrag gegeben. Auf der Basis des Gutachtens soll die Verzahnung der Nachbarregion auf den Gebieten Infrastruktur, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung sowie Tourismus und Kultur vorangetrieben werden. 

Von Jürgen Wilke

Innovationsförderung für den Mittelstand Bilder Jürgen Wilke2
Technologie- und Netzwerkmanagerin Lucie Valentova leitet das Beratungsbüro in Weiden.

Die Beratungsbüros in Oberfranken, Niederbayern und für die Oberpfalz in Weiden und Cham leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung im bayerisch-tschechischen Kooperationsraum.

In Weiden besteht das Beratungsbüro seit Anfang 2016 im Energietechnologischen Zentrum Weiden (ETZ). Die Leiterin des Büros zur Innovationsförderung für den Mittelstand ist die Technologie- und Netzwerkmanagerin Lucie Valentova. Sie stammt aus Pilsen, war 13 Jahre in Tschechien und ist seit fünf Jahren in Deutschland berufstätig.

Technologieförderprogramme für Unternehmen

Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Bezirkstagsvizepräsident, Bürgermeister Lothar Höher und der Leiter Wirtschaftsförderung Stadt Weiden, Nicolas Lahovnik, trafen sich mit Lucie Valentova in ihrem Büro und zogen eine erste positive Zwischenbilanz. Mit einer neuen Broschüre will man auf das Leistungsangebot und die Innovationskraft der Oberpfalz aufmerksam machen.

Innovationsförderung für den Mittelstand Bilder Jürgen Wilke3
Nicolas Lahovnik ist der Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt Weiden.

Anhand von zehn Beispielen regionaler Firmen stellt die Broschüre „Innovative Oberpfalz“ eine Vielzahl von Technologieförderprogrammen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor. Darin berichten Unternehmer über ihre persönlichen Erfahrungen mit Förderprojekten, ihren Bezug zur Region und die Bedeutung von Innovationen. Ziel des Projektes ist es, Förderprogramme bekannter zu machen und Firmen zu motivieren, diese aktiv zu nutzen.

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Wichtigsten Aufgaben des Beratungsbüros

Lucie Valentova, die von ihrer Herkunft aus Pilsen profitiert, erläuterte die wichtigsten Aufgaben ihres Beratungsbüros: Technologieförderberatung für KMUs. Begleitung der Firmen bei der Antragstellung, von der Ideenentwicklung bis zum Projektabschluss. Unterstützung bei der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Außerdem vermitteln sie Kontakte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und arbeiten grenzübergreifend in der Forschung und Entwicklung zusammen. Zudem unterstützen sie Oberpfälzer Unternehmen bei der Suche nach Partnern und Institutionen für die Forschung.

Hervorragende Zusammenarbeit mit Tschechien

Innovationsförderung für den Mittelstand Bilder Jürgen Wilke1
Lothar Höher und Kurt Seggewiß (von links) sind begeistert von den Fortschritten.

Lothar Höhere zeigte sich von dem bisher Erreichten sehr angetan: „Für mich ist es eine absolute Erfolgsgeschichte, die auch über die Förderperiode hinaus verlängert werden soll.“ Auch OB Seggewiß ist voll des Lobes: „Wir profitieren von der hervorragenden Zusammenarbeit mit Tschechien. Die Büros in Cham und in Weiden decken das Grenzgebiet hinsichtlich der Belange für die KMUs optimal ab.“

Nicolas Lahovnik, der eng mit Lucie Valentova zusammenarbeitet, sieht sich als zentraler Ansprechpartner der Stadt und sagt: „Wir begleiten bei Gesprächen mit der Regierung, sondieren und stellen Kontakte her.“

Bilder: Jürgen Wilke

[box type=”info” style=”rounded”]Zahlreiche Firmen profitierten bisher von der Arbeit des Beratungsbüros. Von Januar 2016 bis Dezember 2017 führten sie bereits 114 kostenfreie Beratungsgespräche bei Unternehmen durch. In diesem Zeitraum stellten außerdem kleine und mittelständische Unternehmen rund 80 Anträge, wovon 54 bewilligt wurden.

Mithilfe des Büros konnten Fördermittel in Höhe von 965.750 Euro eingeworben werden. Weitere Mittel in Höhe von 179.900 Euro befinden sich derzeit im Antragsverfahren. Auskünfte erteilt Lucie Valentova unter der Telefonnummer 0151/74 11 56 74.[/box]