Neues Pfarrheim: Der Baubeginn rückt näher
Neues Pfarrheim: Der Baubeginn rückt näher
Verhandeln, abwägen, diskutieren und informieren: Es war für die Pfarrei St. Laurentius ein schwieriges Unterfangen, sich doch noch für den Neubau eines Pfarrheimes zu entscheiden. Längst stand die Planung, Nachbesserungen bei der Finanzierung brachten Licht in den Förderdschungel. Doch die Kostenexplosion am Bau beunruhigte die Verantwortlichen, ein Zwei-Millionen-Euro-Projekt zu stemmen, für die Pfarrei eine risikoreiche Investition.
Schon bei einer Info-Versammlung im Februar in der Volksschul-Aula zeichnete Stadtpfarrer Johannes Bosco den Weg vor. „Wir brauchen eine Heimstatt für neues Leben in der Pfarrgemeinde“, so die Botschaft. Aber es müssten Kosten und Finanzierung passen. Noch im Februar waren neben einer Finanzierungslücke in Höhe von etwa 300.000 Euro die galoppierenden Baupreise das Schreckgespenst. Deshalb fieberten Pfarrer, Kirchenverwaltung und auch die Stadt als Mitfinanzierer den Ausschreibungsergebnissen entgegen. Den spannenden Wochen folgte bei der Submission die Erleichterung. Mit durchweg zufriedenstellenden Angebotssummen, wie der Stadtpfarrer und Kirchenverwaltungs-Sprecher Walter Thurn mitteilten.
Gewerke werden vergeben
Für die Pfarrei war das das Signal zum Handeln. Mittlerweile ist der Auftrag für einen Großteil der Gewerke vergeben. Der Zuschlag für die Baumeisterarbeiten ging an die Eschenbacher Firma Dunzer-Bau als günstigsten und wirtschaftlichsten Bieter. Aufträge erhielten zudem die Firmen Kreuzer in Störnstein (Zimmerer- und Trockenbau), Dieter Kohl aus Edelsfeld (Flachdach) und für den Fensterbau die Firma Weinfurtner aus Rieden. Die Spenglerarbeiten vergab die Kirchenverwaltung an die Firma Richard Rank in Weiden und die Putzarbeiten übernimmt der Stukkateur-Meisterbetrieb Grötsch Weiden. Das Architekturbüro rechnet mit einem Baubeginn im Juli.
Die guten Nachrichten sollen auch das Maifest am Sonntag im Garten des Pfarrhofs beflügeln. Nach dem 10.30 Uhr-Gottesdienst laden die kirchlichen Gremien zum Pfarrfest ein. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt. Der Erlös soll dem Neubau des Pfarr- und Jugendheimes zufließen.
Das neue Pfarrheim
Das neue Pfarrheim entsteht auf dem Grundstück des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses gegenüber dem Pfarrhof. Die Stadt unterstützt das Projekt mit Städtebaufördermitteln. Auch das Bistum Regensburg gewährt einen Zuschuss.
Die Räumlichkeiten wie auch der Vorplatz sollen einmal Teil des öffentlichen Lebens der Stadt werden. Entsprechend ist die barrierefreie Raum- und Platzgestaltung auch auf die Nutzung durch nichtkirchliche Vereine ausgelegt.


