Wärmebilddrohnen retten Rehkitze

Neustadt/WN. Die Lokale Aktionsgruppe Forum Neustadt Plus stimmte der Anschaffung der Geräte zu. Auch der Bau einer Pumptrack-Anlage in Parkstein wird gefördert.

Mit Hilfe von Wärmebilddrohnen können Rehkitze geortet und rechtzeitig vor der Wiesenmahd in Sicherheit gebracht werden. Foto: Rehkitzrettung NEW-WEN e.V.

Die Lokale Aktionsgruppe Forum Neustadt Plus e.V. als Träger der Leader-Förderung konnte bereits einige Projekte erfolgreich abschließen. In der letzten Sitzung des Entscheidungsgremiums sind nun neue Projekte vorgestellt und befürwortet worden. Stefan Radies, Erster Vorsitzender der Rehkitzrettung NEW-WEN e. V. stellte dem Gremium den neu gegründeten Verein sowie deren Projektidee vor.

Durch die Anschaffung von Wärmebilddrohnen sollen Rehkitze vor der Wiesenmahd geortet und anschließend mithilfe von Transportkörben aus dem Gras genommen und an sicherer Stelle wieder abgelegt werden. Die Mitglieder der LAG waren von der Projektidee angetan und freuen sich über das Engagement des jungen Vereins. Unter Vorbehalt der Mittelbereitstellung des Ministeriums stimmte man dem Projekt zu. Die beantragte Fördersumme beträgt knapp 10.000 Euro.

Eine asphaltierte Pumptrack-Anlage in Parkstein

Ebenso stellten auch der Parksteiner Bürgermeister Reinhard Sollfrank gemeinsam mit Robin Specht von Radquartier ihr geplantes Projekt vor. Neben den Tennisplätzen des TG Parkstein soll eine asphaltierte Pumptrack-Anlage entstehen. Die Besonderheit dieser Anlage ist die spezielle Fahrbahnfläche aus optimiertem Asphalt, wodurch dort über 15 Sportarten ausgeübt werden können.

Durch die Errichtung eines separaten Kids-Pumptrack kann eine breite Zielgruppe angesprochen werden. Ebenso soll die Anlage so gestaltet werden, dass auch Rollstuhlfahrer diese nutzen können. Unter Vorbehalt der Mittelbereitstellung des Ministeriums stimmte man auch diesem Projekt vom Entscheidungsgremium zu. Somit können knapp 190.000 Euro durch Leader-Mittel finanziert werden.Der Vorsitzende der LAG, Landrat Andreas Meier, informierte das Gremium, dass sich auf den Aufruf zur Unterstützung des Bürgerengagements zahlreiche Vereine meldeten.

Weitere neun Projekte befürwortet

Damit sollen Maßnahmen unterstützt werden, die aufgrund der Bagatellgrenze normalerweise nicht für einen Leader-Antrag in Frage kommen. Pro Projekt werden maximal 1.500 Euro Förderung gezahlt. Das Entscheidungsgremium befürwortete insgesamt neun Projekte, die zusammen eine Fördersumme in Höhe von rund 11.000 Euro beanspruchen.

Beispielsweise plant der OWV Luhe die Gestaltung eines kindgerechten Wanderwegs mit Schautafel sowie der TSV Flossenbürg die Errichtung eines Nordic Walking Trails rund um den Gaisweiher. Die DJK Pressath möchte die Loipenbeschilderungen im Langlaufgebiet „Hessenreuther Wald“ erneuern und der Hessenreuther Obst- und Gartenbauverein plant das Ansäen einer Blühfläche.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.