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Alles rund um das Thema Pflege: ARV eröffnet neues Beratungsbüro

[Advertorial] Windischeschenbach. Die Pflege - ohnehin ein komplexes Thema. Zudem sorgen die Reformpläne der Bundesregierung für zusätzliche Verunsicherung. Da kommt die Eröffnung des Beratungsbüros des Allgemeinen Rettungsverbands Oberpfalz (ARV) in Windischeschenbach genau zum richtigen Zeitpunkt.

Alles rund um das Thema Pflege: ARV eröffnet neues Beratungsbüro

Freuen sich über das neue Beratungsbüro (von links): Bürgermeister Karlheinz Budnik, ARV-Geschäftsführer Christian Henkens, ARV-Vorstandsvorsitzender Thilo Schmidt und ARV-Vorstandsmitglied Thomas Schwab. Foto: Theo Kurtz

Welcher Pflegegrad kommt infrage? Welche Leistungen übernimmt die Pflegeversicherung? Welche Unterstützung gibt es zu Hause und wie können pflegende Angehörige entlastet werden? Fragen über Fragen, mit denen sich die Betroffenen im „Ernstfall“ auseinandsersetzen müssen. Und der kann auch schon über Nacht eintreten. Die meisten sind mit der Situation hoffnungslos überfordert, finden keine Antworten, suchen händeringend Rat.

Kostenlose Beratung für alle

Der Allgemeine Rettungsverband Oberpfalz (ARV) hilft. Er baut sein Beratungsangebot weiter aus. Jetzt wurde im Herzen von Windischeschenbach ein neues Büro eingeweiht. Die Türe in der Hauptstraße 5 steht – Dienstag, 8.30 bis 12.30 Uhr, Donnerstag, 13 bis 16. 30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0151/18054616 – allen offen, die sich kostenlos rund um das Thema Pflege einen Überblick verschaffen wollen – oder auch schon müssen. Und der Informationsbedarf der Bürger wird nicht zuletzt mit Blick auf die Reformpläne der Bundesregierung immer größer.

Diakon Schraml spendet kirchlichen Segen

Zur Eröffnung hießen ARV-Vorstandvorsitzender Thilo Schmidt und Geschäftsführer Christian Henkens unter anderem ARV-Vorstandsmitglied Thomas Schwab, Vertreterinnen des Katholischen Frauenbundes, die Seniorenbeauftragte der Stadt, Angela Erfurt, Bürgermeister Karlheinz Budnik und den Erbendorfer Diakon Martin Schraml, der das Büro einweihte, willkommen. Bei der Feierstunde mit dabei waren auch alle, für den Fachbereich Pflege zuständigen ARV-Leitungskräfte.

Stadt Windischeschenbach unterstützt den ARV

Schmidt bedankte sich bei dem Rathauschef für die „größtmögliche Unterstützung“, die der ARV seitens der Stadt bislang erfahren habe. Bereits beim Bau der Tagespflege „Waldnaabtal“, die 2022 in der Gleißenthaler Straße eröffnet wurde, standen Stadtrat und Kommune von Anfang an hinter dem Projekt. Übrigens: Nicht nur das Büro ist neu, sondern auch das ARV-Logo, das in der Hauptstraße 5 zum ersten Mal an Tür und Schaufenster angebracht wurde. Es kommt klar strukturiert und modern daher.

Auf diese Fragen gibt es in Windischeschenbach kompetente Antworten

  • Pflegegrad & Begutachtung
  • Leistungen der Pflegeversicherung und der Krankenkasse
  • Entlastungsangebote
  • Beratung für pflegende Angehörige
  • Individuelle Pflegeberatung
  • Öffnungszeiten: Dienstag, 8.30 bis 12.30 Uhr Donnerstag, 13 bis 16.30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter: 0151/18054616
  • Weitere Informationen findet man auf www.arv-opf.de

Der Vorstandsvorsitzende sparte mit Blick auf die Politik in Berlin nicht mit Kritik. In dem 140 seitigen Reformpapier ist gerade mal auf einer halben Seite Platz für das Thema „Pflege“.  „Es sind bislang nur dürre Ergebnisse präsentiert worden“, betonte Schmidt. Und die würden auf der Suche nach Kompromissen noch weiter abgeschwächt.

Aus der gesamten Oberpfalz waren die Leiterinnen und Leiter des ARV-Fachbereichs Pflege nach Windischeschenbach gekommen. Über diesen Zuspruch freute sich Geschäftsführer Christian Henkens (Dritter von rechts). Foto: Theo Kurtz

Finanzierungsfrage wird ausgelagert

Drängende Fragen, wie man die Pflege zukünftig finanzieren muss, blieben unbeantwortet und würden an eine Expertenkommission ausgelagert. Doch die Zeit drängt. „Den Pflegekassen geht das Geld aus“, warnte Schmidt. Bis Ende des Jahres fehlten rund eine Milliarde Euro. Umgekehrt sei der Staat aber bereit beim Tankrabatt auf Steuereinnahmen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zu verzichten.

Mögliche Themen im Beratungsgespräch

  • individuelle Pflegeberatung
  • häusliche Pflege und Betreuung
  • Entlastung pflegender Angehöriger
  • hauswirtschaftliche Unterstützung
  • Tagespflege und weitere Betreuungsangebote
  • Hausnotruf
  • Kostenübernahme

Die Situation werde sich weiter verschärfen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich bis zum Jahr 2050 von derzeit sechs dann auf sieben Millionen erhöhen. 75 Prozent werden aktuell von Angehörigen zuhause versorgt. „Das ist eine Riesenbelastung“, unterstrich Schmidt. Und allem Anschein nach, ist es politischer Wille die professionelle Hilfe weiter zurückzufahren.

Erstmals im neuen Beratungsbüro zu sehen: das neue, moderne ARV-Logo Foto: Theo Kurtz

Menschen sind verunsichert

Die Debatte um die Pflege verunsichere zunehmend die Menschen. Die Anfragen beim ARV häufen sich. „Wer sich aber im Internet informiert oder sich auf die Künstliche Intelligenz verlässt, bekommt mehr Fragen als Antworten geliefert“, warnte der Vorstandsvorsitzende. Darum sei professionelle Beratung, wie sie jetzt im Windischeschenbacher Büro von examinierten Pflegekräften oder Pflegedienstleiterinnen und -leitern geleistet wird, so ungeheuer wichtig.

Bürgermeister bringt „Nervennahrung“ mit

Für Bürgermeister Budnik ist das ARV-Engagement in Windischeschenbach „ein Segen auch über die Stadtgrenzen hinaus.“ Das neue Büro sieht er als einen „Ort des Zuhörens, der Orientierung gibt und Möglichkeiten aufzeigt“. Er wünschte sich, dass trotz zum Teil nebulöser bürokratischer Wege, schlussendlich die Menschen die Leistungen und die Hilfe bekommen, die sie brauchen und die ihnen zustehen. Der Rathauschef hatte als Gastgeschenk „Nervennahrung“ in Form von edler Schokolade mitgebracht. Die könne man angesichts der aktuellen Pflegeproblematik und -diskussion bestimmt gut gebrauchen, meinte er augenzwinkernd.

Diakon Martin Schraml weihte das Beratungsbüro ein. Foto: Theo Kurtz
De Seniorenbeauftragte der Stadt, Angela Erfurt, war bei der Einweihung des Beratungsbüros dabei. Foto: Theo Kurtz
Die Gäste brachten Geschenke mit. Foto: Theo Kurtz
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Foto: Theo Kurtz
ARV-Vorstandsvorsitzender Thilo Schmidt begrüßte die Gäste. Foto: Theo Kurtz
Die Gäste hörten Diakon Martin Schraml (rechts) aufmerksam zu. Foto: Theo Kurtz
Das neue Pflegeberatungsbüro findet man in Windischeschenbach in der Hauptstraße 5. Foto: Theo Kurtz