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Weihnachtsgeschichte kehrt letztmals nach Vohenstrauß zurück

Vohenstrauß. Die Stadtbühne startet in den Endspurt: Am Samstag, 28. November, feiert 'Eine Weihnachtsgeschichte' um 16 Uhr in der Stadthalle Premiere. Nur drei weitere Termine, dann verschwindet Scrooge vom Spielplan.

Vohenstrauß. Die Stadtbühne startet in den Endspurt: Am Samstag, 28. November, feiert 'Eine Weihnachtsgeschichte' um 16 Uhr in der Stadthalle Premiere. Nur drei weitere Termine, dann verschwindet Scrooge vom Spielplan.
Foto: Stadtbühne Vohenstrauß e.V.

Weihnachtsgeschichte kehrt letztmals nach Vohenstrauß zurück

Wer in diesen Wochen abends an der Probebühne der Stadtbühne Vohenstrauß vorbeikommt, hört Kinderstimmen, die mehrstimmig Weihnachtslieder singen, und ab und zu ein grimmiges „Humbug!“. Die Proben für die Wiederaufnahme von „Eine Weihnachtsgeschichte“ gehen in die entscheidende Phase. Am Samstag, 28. November, um 16 Uhr ist Premiere in der Stadthalle Vohenstrauß. Danach folgen nur noch drei weitere Vorstellungen, und dann verschwindet die Produktion endgültig vom Spielplan.

Premiere am 28. November in der Stadthalle Vohenstrauß

Im vergangenen Winter haben fast 1.000 Besucherinnen und Besucher die Bühnenfassung von Charles Dickens‚ berühmter Erzählung gesehen. Viele Familien kamen nach der Vorstellung gerührt aus dem Saal, und aus dem Publikum kam immer wieder dieselbe Frage: Wird das Stück noch einmal gespielt? Die Stadtbühne hat sich deshalb für eine Wiederaufnahme entschieden. Eine weitere ist nicht geplant.

Die Geschichte selbst kennen viele. Der reiche, verbitterte Geschäftsmann Ebenezer Scrooge kann mit Weihnachten nichts anfangen und erst recht nichts mit den Menschen um ihn herum. In der Nacht vor dem Fest bekommt er Besuch von seinem verstorbenen Geschäftspartner Jacob Marley und von drei Geistern. Sie zeigen ihm seine Vergangenheit, seine Gegenwart und eine Zukunft, die ihn das Fürchten lehrt. Was wie ein Gruselmärchen anfängt, wird zu einer Geschichte über zweite Chancen. Genau deshalb funktioniert sie bei Großeltern, Eltern und Kindern gleichermaßen.

Foto: Stadtbühne Vohenstrauß e.V.
Foto: Stadtbühne Vohenstrauß e.V.
Foto: Stadtbühne Vohenstrauß e.V.
Foto: Stadtbühne Vohenstrauß e.V.

Neue Besetzungen bringen frische Farben

Ganz dieselbe Inszenierung wie im Vorjahr bekommt das Publikum aber nicht zu sehen. Fünf Rollen sind neu besetzt. Mia Puhane spielt jetzt Belle, die große Liebe des jungen Scrooge. Maximilian Süß, der schon im letzten Jahr dabei war, übernimmt den jungen Ebenezer. Robert Wittmann ist als Fred zu erleben, der herzliche Neffe, der seinen sturen Onkel einfach nicht aufgibt.

„Neue Spielerinnen und Spieler bringen immer neue Farben mit“, sagt Regisseur Johannes Pausch, der das Stück auch für die Bühne eingerichtet hat. „Manche Szenen haben wir dadurch noch einmal ganz neu entdeckt. Auch wer letztes Jahr schon da war, wird einiges anders erleben.“

Live-Musik und Chor ohne Begleitung

Viel Probenzeit fließt gerade in die Musik von Franz Adam. Gesungen wird live, der Kinderchor singt sogar ganz ohne Begleitung. Besonders sorgfältig arbeitet das Ensemble am Duett von Belle und dem jungen Ebenezer, einem der ruhigsten und berührendsten Momente des Abends. Bei den großen Ensembleszenen stehen Erwachsene und Kinder zusammen auf der Bühne. Dann zeigt sich, was ein Laientheater ausmacht, bei dem Generationen gemeinsam spielen.

SSV Jahn – 3. Slot
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Schlussproben ab 20. November

Mitte November zieht die Stadtbühne in die Stadthalle um. Dort wird das Bühnenbild aufgebaut, Licht und Ton werden eingerichtet, und ab dem 20. November laufen dann jeden Tag die Schlussproben. „Das ist die schönste und anstrengendste Zeit“, sagt Pausch. „Wenn zum ersten Mal alles zusammenkommt, Kostüm, Licht, Musik, dann spürt man, dass es bald losgeht.“

Familienfreundliche Zeiten und Tickets

Für einen Familienausflug in der Adventszeit passt das Stück ideal. Beginn ist bei allen Vorstellungen um 16 Uhr. So können auch jüngere Kinder dabei sein, und danach bleibt noch Zeit für den Weihnachtsmarkt oder ein gemeinsames Abendessen.

Die Stadtbühne rät, sich rechtzeitig Karten zu sichern. Für den Samstag, 5. Dezember, gibt es derzeit noch die größte Auswahl an Plätzen.

Termine:

  • Samstag, 28. November (Premiere),
  • Sonntag, 29. November,
  • Samstag, 5. Dezember
  • Sonntag, 6. Dezember,

jeweils 16 Uhr, Stadthalle Vohenstrauß.

Karten: online unter www.okticket.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Informationen unter www.stadtbuehne.de.

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