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29 Syrer eingeschleust und waghalsig über die A 6 geflüchtet

Waidhaus. Die Kontrolle einer Streife der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Sonntagvormittag endete in einer Großfahndung. Ein mutmaßlicher Schleuser versuchte, 29 Personen in seinem Transporter nach Deutschland einzuschleusen.

29 Syrer eingeschleust und waghalsig über die A 6 geflüchtet

In diesem Transport versuchte der Fahrer, 29 Personen nach Deutschland einzuschleusen. Foto: Bundespolizei

Die Fahrzeugkontrolle des Streifenteams der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Sonntagvormittag lief alles andere als routinemäßig ab. In einem kontrolliertem Fahrzeug befanden sich neben dem Fahrer noch weitere 29 Personen auf der Ladefläche des Kastenwagens. Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt nach Deutschland konnten die wahrscheinlich aus Syrien stammenden Männer im Alter von sechs bis 40 Jahren nicht vorweisen.

Fahrer flüchtet waghalsig

Der Fahrer flüchtete unmittelbar nach dem Anhalten des Lieferwagens am Parkplatz Ulrichsberg Nord waghalsig über die Fahrbahn. Er lief bei Regen und schlechter Sicht quer über die stark befahrene A 6, um den Polizeibeamten zu entkommen. Die 29 Personen auf der Ladefläche wurden in Gewahrsam genommen. Nach dem flüchtigen Fahrer wurde unter Einbeziehung eines Polizeihubschraubers sofort eine Fahndung eingeleitet. Und die Suche führte nur zwei Stunden später zur Festnahme des mutmaßlichen Schleusers in dem vom Autobahnparkplatz fünf Kilometer entfernten Ödhof bei Waidhaus.

Die Bundespolizei Waidhaus ermittelt nun gegen den 30-jährigen Türken wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern und gegen die 29 Personen auf der Ladefläche wegen unerlaubter Einreise in das Bundesgebiet.

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