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Beamte stellen vier verbotene Waffen bei Waidhaus und Waldsassen sicher

Waidhaus. Bei Grenzkontrollen stellten Bundespolizisten am Wochenende mehrere verbotene Waffen wie Pfefferspray, Schlagringe und ein Butterflymesser sicher und leiteten in vier Fällen Ermittlungen ein.

Waidhaus. Bei Grenzkontrollen stellten Bundespolizisten am Wochenende mehrere verbotene Waffen wie Pfefferspray, Schlagringe und ein Butterflymesser sicher und leiteten in vier Fällen Ermittlungen ein.
Foto: Bundespolizei

Beamte stellen vier verbotene Waffen bei Waidhaus und Waldsassen sicher

Bei Grenzkontrollen im Raum Waidhaus und Waldsassen stellten Beamte am vergangenen Wochenende insgesamt vier Verstöße gegen das Waffengesetz fest und beschlagnahmten ein Pfefferspray, zwei Schlagringe sowie ein Butterflymesser. Sie leiteten in allen Fällen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Bei den Betroffenen handelte es sich um Personen unterschiedlichen Alters und Nationalitäten.

Kontrollen und sichergestellte Gegenstände

Am Samstag kontrollierten Beamte zuerst einen 44-Jährigen, der als Insasse in einem Auto über den Grenzübergang Waidhaus Landstraße aus Tschechien nach Deutschland eingereist war. Auf Nachfrage gab er zunächst an, „nichts Verbotenes dabei zu haben.“ Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte das Pfefferspray in der Ablage der Seitentür, sodass der Mann jederzeit darauf zugreifen konnte. Kurz darauf überprüften die Beamten einen 40-Jährigen, der mit seinem Auto über die Autobahn A 6 eingereist war. In seinem Fahrzeug entdeckten sie ein Butterflymesser zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole. Am selben Tag trafen Beamte außerdem auf einen 19-Jährigen, der als Mitfahrer in einem Auto über die Bundesstraße 299 bei Waldsassen nach Deutschland eingereist war. In einer Reisetasche im Kofferraum fanden sie einen Schlagring.

Am Sonntag kontrollierten die Einsatzkräfte einen 37-Jährigen nach der Einreise aus Tschechien über die Autobahn A 6 bei Waidhaus. Bei der Inaugenscheinnahme seines slowakischen Autos entdeckten sie in der Mittelkonsole einen weiteren Schlagring.

In allen Fällen leiteten die Einsatzkräfte Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Die sichergestellten Waffen verbleiben zunächst bei der Bundespolizei und dienen als Beweismittel in den eingeleiteten Verfahren. Alle Personen konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen weiterreisen.

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