Rentnerin in Amberg von russischem Callcenter um hohe Summe betrogen

Rentnerin in Amberg von russischem Callcenter um hohe Summe betrogen
Unbekannte Täter kontaktierten am Donnerstag vormittags eine 90-jährige Rentnerin im Stadtgebiet Amberg telefonisch und gaben sich in russischer Sprache als Polizeibeamte aus. Dabei erklärten die Anrufer der Geschädigten, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe und zur Abwendung weiterer strafrechtlicher Konsequenzen eine Kaution zu entrichten sei, woraufhin die Täter die Zahlung von mehreren tausend Euro forderten.
Anschließend erschien ein Mann an der Wohnanschrift der Frau, nahm Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro entgegen und fuhr mit einem kleineren weißen Auto in Richtung Dreifaltigkeitsschule davon
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernahm die Ermittlungen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 09621/890-0.
Beschreibung des Täters und Zeugenaufruf
Die Geschädigte beobachtete, dass der Geldabholer etwa 160 cm groß war, kurze schwarze Haare hatte, an den Seiten kurz rasiert, und ein mitteleuropäisches Aussehen besaß. Ermittler suchen Zeugen, die am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 11 Uhr im Bereich der Peter-Lippert-Straße oder entlang der Fahrtstrecke in Richtung Dreifaltigkeitsschule verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, insbesondere Personen, die einen kleineren weißen Auto oder eine männliche Person beim Ein- oder Aussteigen beziehungsweise im Bereich der Wohnanschrift der Geschädigten beobachtet haben.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg bittet darum, relevante Beobachtungen kurzfristig unter der angegebenen Telefonnummer zu melden, damit die Ermittlungen weiter vorankommen.
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