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Betrüger erbeuten fünfstelligen Betrag nach Schockanruf in Amberg

Amberg. In Amberg hat am Donnerstagnachmittag eine Seniorin nach einem sogenannten Schockanruf Bargeld an einen unbekannten Abholer übergeben.

Amberg. In Amberg hat am Donnerstagnachmittag eine Seniorin nach einem sogenannten Schockanruf Bargeld an einen unbekannten Abholer übergeben.
Amberg. In Amberg hat am Donnerstagnachmittag eine Seniorin nach einem sogenannten Schockanruf Bargeld an einen unbekannten Abholer übergeben.

Betrüger erbeuten fünfstelligen Betrag nach Schockanruf in Amberg

Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamtin und später als Staatsanwalt aus und forderten eine Kaution in Höhe von 40.000 Euro. Gegen 15.30 Uhr übergab die Frau in der Hauerstraße einen niedrigen fünfstelligen Betrag in bar an einen Mann, der anschließend zu Fuß davonlief. Die Kriminalpolizei Amberg ermittelt wegen Betrugs.

Ablauf des Anrufs und Forderungen

Gegen Mittag rief eine unbekannte Frau an und gab sich als Polizeibeamtin aus. Sie erklärte, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und benötige deshalb dringend eine Kaution, um aus der Haft zu kommen. Kurz darauf meldete sich ein angeblicher Staatsanwalt und bestätigte die Forderung. Er behauptete, der Schwiegersohn habe bereits 5.000 Euro gezahlt und die Seniorin müsse den Restbetrag aufbringen. Während des gesamten Gesprächs setzten die Täter die Frau nach Angaben der Polizei unter psychischen Druck.

Täterbeschreibung und Fluchtrichtung

Der Abholer erschien in der Hauerstraße und entfernte sich nach der Geldübergabe zu Fuß. Er wirkte etwa 35 Jahre alt, war circa 1,70 bis 1,80 Meter groß und trug einen dunklen Vollbart. Sehr dunkle Augen und dunkle Oberbekleidung fielen auf, zudem trug er Sportschuhe. Er sprach Hochdeutsch.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei Amberg bittet Zeugen, die am 29. Januar 2026 zwischen 15 und 16 Uhr in der Hauerstraße oder Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Amberg unter 09621/890-0 entgegen. Ermittler prüfen dabei insbesondere die Fluchtrichtung des Abholers und mögliche Begleitpersonen.

Warnhinweise der Polizei

Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche, bei der sich Anrufer als Polizeibeamte oder Justizangehörige ausgeben, um insbesondere ältere Menschen zu verunsichern. Sie rät ausdrücklich: „Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.“ Ebenso betont die Polizei: „Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.“ Darüber hinaus gilt: „Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!“ Schließlich mahnt die Polizei: „Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!“

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