Weidener Hochzeitswochen
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Neue Hackschnitzelheizung versorgt Bauhof und Feuerwehr in Teublitz

Teublitz. Die Stadt hat die Hackschnitzelheizung für Bauhof und Feuerwehr in Betrieb genommen und nutzt dafür regionales Holz sowie Eigenverbrauch aus Photovoltaik. Fördermittel über 100.000 Euro, Gesamtkosten 405.500 Euro.

Neue Hackschnitzelheizung versorgt Bauhof und Feuerwehr in Teublitz

Bei der Inbetriebnahme versammelten sich Verantwortliche und am Projekt beteiligte Personen. Zu sehen sind v.l.n.r.: Ferdinand Braun (3. Kommandant der FF Teublitz), Norbert Hiller (Planungsbüro Hiller), Marion Hiller (Planungsbüro Hiller), Christoph Spörl (Planungsbüro Hiller), Thomas Beer (Bürgermeister), Peter Roidl (Bauhofleiter), Sabine Eichinger (Bauamtsleiterin), Patrick Schmitt (Bautechniker), Thomas Benoist (Elektro Fischer), Andreas Igl (IGL Umwelt- und Gebäudetechnik). Foto: Thomas Stegerer
Das neue Hackschnitzellager befindet sich auf dem Gelände zwischen städtischem Bauhof und Feuerwehr Teublitz im Gewerbepark. Foto: Thomas Stegerer
Bei der Einführung in die neue Heizanlage verfolgten Bürgermeister Thomas Beer (li.) und Bauamtsleiterin Sabine Eichinger (re.) den Erklärungen der Fachfirmen. Foto: Thomas Stegerer

Die neue gemeinsame Hackschnitzelheizung für Bauhof und Feuerwehr wurde offiziell in Betrieb genommen. Damit wird die Energieversorgung zweier zentraler Einrichtungen langfristig gesichert und wirtschaftlich neu aufgestellt. Das Projekt ist Ergebnis eines umfangreichen Planungsprozesses und wird mit über 100.000 EUR aus Bundesmitteln gefördert.

Offizieller Start der Hackschnitzelheizung

Zur Inbetriebnahme trafen sich der Erste Bürgermeister Thomas Beer, weitere Vertreter der Stadt und der Feuerwehr sowie Vertreter des Planungsbüros Hiller, der IGL Umwelt- und Gebäudetechnik und Vertreter der Firma Elektro Fischer.

Hintergrund und Gründe für die Erneuerung

Der Ausgangspunkt, der zur Heizungserneuerung führte, war die jedes Jahr bei den Baumpflegearbeiten in den stadteigenen Grünanlagen und Wäldern anfallende Schnittholzmenge, die bislang ungenutzt blieb. Dieses Holz wird künftig gehackt und als Brennstoff genutzt. Überlegungen zur Notstromversorgung kritischer Infrastruktur – dazu zählen Bauhof, Feuerwehr und Wasserwerk – beschleunigten das Projekt, da in beiden Fällen eine Zusammenlegung der Versorgung sowie eine gemeinsame Planung und Ausführung wirtschaftlich erschienen.

Beide Gebäude waren bislang mit über 20 Jahre alten Gaskesseln ohne Brennwerttechnik ausgestattet, die zunehmend wartungsanfällig waren und nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen entsprachen.

Entscheidung für Biomasse und Nahwärme

Nach intensiver Prüfung verschiedener Varianten – darunter Gasheizung, Wärmepumpenlösungen und Biomasse – entschied sich der Stadtrat einstimmig für eine gemeinsame Hackschnitzelheizung mit Nahwärmenetz zwischen Bauhof und Feuerwehrgerätehaus. Ausschlaggebend waren dabei insbesondere die langfristige Wirtschaftlichkeit, die Nutzung regional verfügbarer Energieträger sowie die Möglichkeit, städtisches Holz teilweise selbst zu verwerten.

„Diese Maßnahme verbindet Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und eine verantwortungsvolle Energiepolitik. Genau so stellen wir uns eine nachhaltige Stadtentwicklung in Teublitz vor“, betonte Bürgermeister Thomas Beer bei der Inbetriebnahme.

Zoigltermine
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Optimierte Energieversorgung und Fördermittel

Zusätzlich wurde die Energieversorgung insgesamt optimiert, unter anderem durch die Zusammenlegung der Stromhausanschlüsse und die Verdopplung der Fläche der Photovoltaik-Anlage. Durch die Umstellung von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch soll künftig der vor Ort erzeugte Strom größtenteils selbst genutzt werden. Ebenso kann künftig die Notstromeinspeisung mit nur noch einem Stromhausanschluss einfacher erfolgen, da mit nur einem Aggregat beide Gebäude bedient werden können. Für die Gesamtmaßnahmen werden Kosten in Höhe von voraussichtlich 405.500 EUR fällig. Dazu werden für die Umrüstung der Heizung Fördermittel in Höhe von 102.300 EUR erwartet.