Bundespolizei sichert Waffen und zehn Kilo Pyrotechnik in Waidhaus

Bundespolizei sichert Waffen und zehn Kilo Pyrotechnik in Waidhaus
Bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A6 und im Bereich Waldsassen sicherten Beamte am Wochenende, von 20. bis 22. März 2026, zahlreiche verbotene Gegenstände. Beamte fanden unter anderem eine Softairpistole, mehrere Elektroimpulsgeräte, verschiedene Messer, Pfeffersprays, Schlagstöcke sowie größere Mengen nicht zugelassener Feuerwerkskörper. Die Einsatzkräfte leiteten in den jeweiligen Fällen Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz ein.
Kontrollen auf der Autobahn A6: Softairpistole ohne Kennzeichnung
Am Sonntag kontrollierten Beamte auf der Autobahn A6 bei Waidhaus eine 38-jährige Rumänin. Die Frau gab auf Nachfrage an, eine Pistole bei sich zu tragen und übergab den Einsatzkräften eine in Tschechien erworbene Softairpistole aus dem Kofferraum. Da die Waffe nicht die vorgeschriebene Kennzeichnung „F im Fünfeck“ aufwies, galt sie nicht als erlaubnisfreies Spielzeug und die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Ebenfalls am Sonntag fanden Einsatzkräfte bei der Kontrolle eines 63-jährigen Deutschen mehrere verbotene Gegenstände. Zunächst verneinte der Mann das Mitführen, bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs entdeckten die Beamten jedoch unter anderem drei nicht zugelassene Elektroimpulsgeräte, einen Totschläger, ein Faustmesser sowie drei Teleskopschlagstöcke. Die Bundespolizei beschlagnahmte sämtliche Gegenstände und leitete ein Strafverfahren ein.
In fünf weiteren Fällen stellten die Einsatzkräfte drei Springmesser und zwei Pfeffersprays sicher. Auch dort leiteten sie entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Die Maßnahmen gehörten zu den routinemäßigen Grenzkontrollen, die an diesem Wochenende durchgeführt wurden.
Bereits am Samstag kontrollierten Bundespolizisten im Raum Waldsassen ein Fahrzeug mit einer 48-jährigen Fahrerin und drei Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren, das aus Tschechien eingereist war. Zunächst verneinten alle Insassen das Mitführen verbotener Gegenstände, bei der Durchsuchung zogen die Jugendlichen jedoch insgesamt zehn Kilogramm Pyrotechnik und ein Springmesser aus ihren Hosentaschen. Die 48-jährige Fahrerin, die Mutter eines der Jugendlichen ist, gab an, von der verbotenen Fracht nichts gewusst zu haben. Anschließend stellten die Beamten sämtliche pyrotechnischen Gegenstände sowie das Messer sicher und leiteten gegen die Beteiligten Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz ein. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden verständigt.


