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OTH Amberg-Weiden
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Großeinsatz nach Unwetter am Steinberger See

Steinberg am See. Ein plötzlicher Gewittersturm hat heute Wassersportler auf dem See überrascht; mehrere Personen wurden gerettet, rund 110 Einsatzkräfte waren im Einsatz; die meisten erlitten leichte Unterkühlungen.

Großeinsatz nach Unwetter am Steinberger See

Foto: NEWS5 / Malte Tiedemann
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Foto: NEWS5 / Malte Tiedemann

Ein heftiges Unwetter hat am Sonntagmittag, 31. Mai 2026, zu einem größeren Rettungseinsatz am Steinberger See im Landkreis Schwandorf geführt. Gegen 13.30 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über eine „Wassernot fünf“-Lage informiert – ein Einsatzstichwort für vier oder mehr Personen in akuter Gefahr im Wasser.

Großeinsatz der Wasserrettung am Steinberger See

Nach Angaben der Wasserwacht waren mehrere Boote infolge von Sturm und Gewitter gekentert. „Wir wurden gegen 13.30 Uhr alarmiert. Es hieß, mehrere Boote seien im See gekentert und mehrere Personen befänden sich in Wassernot“, erklärte der Einsatzleiter der Wasserrettung Schwandorf. Die örtliche Wasserwacht Steinberg, die sich bereits im regulären Wachdienst befand, begann unmittelbar mit der Suche.

Im weiteren Verlauf wurde Vollalarm ausgelöst. Insgesamt neun weitere Ortsgruppen aus dem Landkreis rückten mit zusätzlichen Booten an, um den See systematisch nach möglichen Vermissten abzusuchen. „Insgesamt konnten fünf Personen im Wasser gefunden werden; teilweise hatten sie sich bereits auf Inseln im See in Sicherheit gebracht“, so der Einsatzleiter. Alle Betroffenen wurden schließlich ans Ufer gebracht.

Verletzungen überwiegend leicht

Zur Sicherheit wurde der See im Anschluss erneut vollständig abgesucht, um auszuschließen, dass weitere Personen vermisst werden. Rund 110 Einsatzkräfte waren insgesamt vor Ort. Der leitende Notarzt bestätigte, dass die Lage glimpflich verlief. „Mehrere Stand-up-Paddler und Faltbootfahrer waren durch den Sturm gekentert. Einige konnten sich auf Inseln retten, zwei Personen wurden bereits am Südufer aus dem Wasser gezogen“, sagte er. Trotz der widrigen Wetterbedingungen blieben die Verletzungen gering. „Es handelte sich überwiegend um leichte Unterkühlungen.“

Der Rettungsdienst war mit acht Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz, der jedoch aufgrund der Wetterlage nicht eingesetzt werden konnte. Die Wasserrettung stellte mehrere Schnell-Einsatz-Gruppen und insgesamt acht Boote zur Verfügung. Der Einsatz konnte nach Abschluss der Suchmaßnahmen beendet werden.

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