[Update] Sturz in Flutkanal gemeldet - Suche nach Kind ohne Erfolg
![Weiden. Jugendliche befanden sich gerade auf dem Heimweg, als sie am Ufer des Flutkanals beim mittleren Wehr den Verdacht hatten, dass ein Kind ins Wasser gefallen war. Die Suche verlief ergebnislos. […]](https://oberpfalzecho.de/cache/images/n5_160722_Vermisstensuche_Pfreimdstausee_Kainzmuehle_01-1100.jpeg)
[Update] Sturz in Flutkanal gemeldet - Suche nach Kind ohne Erfolg
Weiden. Jugendliche befanden sich gerade auf dem Heimweg, als sie am Ufer des Flutkanals beim mittleren Wehr den Verdacht hatten, dass ein Kind ins Wasser gefallen war. Die Suche verlief ergebnislos.
Am Dienstagabend ging bei der Einsatzzentrale Regensburg kurz vor 23 Uhr ein Anruf ein, dass ein Kind beim mittleren Wehr am Flutkanal bei der Fischaufstiegsstelle ins Wasser gefallen sei. Mehrere Jugendliche waren gerade auf dem Rad-/Gehweg auf dem Nachhauseweg, als sie am Ufer ein Geräusch gehört haben. Sie beschrieben eine Person, die in den Flutkanal gefallen sein soll.
Nach Verständigung der Rettungskräfte erfolgte die Absuche des Bereichs. Feuerwehr Weiden, BRK-Rettungsdienst einschließlich der Wasserwacht aus Weiden und BRK-Wasserwacht aus Eschenbach, Neustadt/WN, Weiherhammer und Teublitz waren im Einsatz.
Rettungstaucher der BRK-Wasserwacht suchten den Flutkanal in einer Länge von ungefähr 200 Metern ab, selbst Boote von der Wasserwacht Teublitz ausgerüstet mit einem Sonargerät und ein Polizeihubschrauber konnten das Kind nicht finden. Auch der angrenzende Uferbereich und die unmittelbare Umgebung wurden in die Absuche einbezogen.
Nach ungefähr drei Stunden beendeten die Einsatzkräfte die Suche nach der vermeintlichen Person leider erfolglos. Bislang wurde aber auch noch keine Person als vermisst gemeldet. An dem Einsatz waren 60 Rettungskräfte des BRK einschließlich Notfallseelsorger und KIT sowie 20 Kräfte der Feuerwehr Weiden beteiligt.
[Update] Bis dato gibt es keinerlei Anhaltspunkte, die eine erneute Suche begründen würden. Aktuell ist keine Person im Bereich Weiden als vermisst gemeldet. Es konnte nicht geklärt werden, was die verdächtigen Wahrnehmungen der Jugendgruppe im Alter zwischen 14 und 16 auslöste. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass es sich um ein Tier im Wasser gehandelt haben könnte.
Immer die Polizei verständigen
Die Polizei bittet jedoch weiterhin alle Mitbürgerinnen und Mitbürger bei verdächtigen Wahrnehmungen – gerade im Zusammenhang mit Personen, die sich augenscheinlich in Gefahr befinden – umgehend die Polizei zu verständigen.




