Messer, Schlagringe und Wurfsterne – Polizei stellt 17 verbotene Waffen sicher
Messer, Schlagringe und Wurfsterne – Polizei stellt 17 verbotene Waffen sicher
Am Freitagabend kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Syrer (20) in Waldsassen. Er hatte einen abgelaufenen syrischen Reisepass und ein verbotenes Butterflymesser im Gepäck. Er musste das Messer den Beamten überlassen und erwartet nun Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Aufenthaltsgesetz.
Am Samstag konnten die Fahnder gleich drei Fahndungserfolge verbuchen. Ein Mann (52) wurde mit einem Springmesser erwischt, das er bereitwillig den Beamten zur Sicherstellung aushändigte. Nur kurze Zeit später konnte bei einer Frau (24) nach einer Kontrolle in Waidhaus ein Schlagring sichergestellt werden.
Jugendliche mit ganzem Waffenarsenal
Ein ganzes Waffenarsenal hatten zwei Jugendliche (17) auf der Rücksitzbank eines Autos ausgebreitet. Bei einer Kontrolle in Waidhaus stellten die Bundespolizeibeamten zwei Springmesser, ein Butterflymesser, zwei Schlagringe und ein Elektroimpulsgerät fest. Alle Gegenstände sind nach dem Waffengesetz verboten. Die beiden jungen Männer erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Ihre gerade erst erstandenen Einkaufsschnäppchen mussten sie den Polizeibeamten überlassen.
Auch am Sonntag war ein erfolgreicher Fahndungstag für die Waidhauser Bundespolizei.
Am Vormittag konnte sie bei einem Mann (30) einen Schlagring, einen Wurfstern und zwei Wurfmesser sicherstellen. Zudem wurden bei ihm noch Reste von Marihuana aufgefunden. Er gab den Besitz zu, die verbotenen Gegenstände ab und muss nun mit Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz rechnen.
Jede Menge verbotenes im Rucksack
Ein weiter Mann (31) war bis an die Zähne bewaffnet. Bei einer Kontrolle in Pleystein fanden die Zivilfahnder in seinem Rucksack einen Schlagring, ein Butterflymesser und einen Wurfstern. Es folgten die Sicherstellung der verbotenen Waffen und eine Strafanzeige wegen waffenrechtlicher Verstöße.
Ein 35-Jähriger bildete am Sonntagabend das Schlusslicht des „Sicherstellungsmarathons“. Er hatte einen verbotenen Schlagring in der linken Hosentasche. Auch er gab den Besitz zu und erwartet jetzt eine Strafanzeige. Allen Personen wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen die Weiterreise gestattet.




