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[Update] Sturmtief Elli verursacht Glätteunfälle in der Oberpfalz

Oberpfalz. Sturmtief Elli hat in der Oberpfalz zu zahlreichen Glätteunfällen geführt: 24 Unfälle zwischen gestern 22.30 Uhr und heute sieben Uhr, überwiegend mit Sachschaden. Auf der Autobahn A3 gab es eine Sperrung.

Oberpfalz. Sturmtief Elli hat in der Oberpfalz zu zahlreichen Glätteunfällen geführt: 24 Unfälle zwischen gestern 22.30 Uhr und heute sieben Uhr, überwiegend mit Sachschaden. Auf der Autobahn A3 gab es eine Sperrung.
Symbolbild: OberpfalzECHO/David Trott

[Update] Sturmtief Elli verursacht Glätteunfälle in der Oberpfalz

Zwischen gestern Abend und heute Morgen kam es infolge des Sturmtiefs „Elli“ in der Oberpfalz zu zahlreichen Glätteunfällen. Insgesamt registrierte die Polizei zwischen gestern 22.30 Uhr und heute 7 Uhr 24 Verkehrsunfälle, überwiegend mit Sachschaden. Verletzt wurde nach derzeitigem Stand insgesamt nur eine Person, die in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Unfälle auf der Autobahn A3 und in der Region

Auf der Autobahn A3 kam es zu einem größeren Unfall. Die Autobahn musste im Bereich der Unfallstelle in Fahrtrichtung Nürnberg vorübergehend voll gesperrt werden. Seit etwa 6.15 Uhr wird der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Beide beteiligten Autos sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Der beteiligte weiße Sattelzug entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Dieser dürfte im hinteren linken Bereich beschädigt sein. Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Lastwagen geben können, werden gebeten, sich unter der Notrufnummer 110 oder bei der Verkehrspolizei Regensburg unter der Telefonnummer 0941/5062921 zu melden.

Ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person ereignete sich heute gegen 6 Uhr aufgrund der glatten Verhältnisse auf der Staatsstraße 2160 bei Moosbach. Durch den Unfall wurde eine Person verletzt, die in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Drei weitere Personen blieben unverletzt.

Regionale Unfallbilanz

Die regionalen Unfallzahlen verteilen sich wie folgt:

  • 6 Unfälle im Landkreis Regensburg,
  • 9 im Landkreis Neumarkt i.d.OPf.,
  • 5 im Landkreis Schwandorf,
  • 2 im Landkreis Amberg-Sulzbach sowie
  • 2 im Landkreis Tirschenreuth.

Im Regensburger Ortsteil Kumpfmühl rutschte ein Auto in einen Stromverteilerkasten, wodurch es über Nacht in mehreren Haushalten zu einem Stromausfall kam.

Die Unfälle ereigneten sich über die gesamte Nacht hinweg, wobei der Schwerpunkt mit 14 Unfällen ab 4 Uhr lag. Erfahrungsgemäß kommt es bei Glätte häufig zu Folgeunfällen. Die Oberpfälzer Polizei legte daher ein besonderes Augenmerk auf eine schnelle Absicherung der Unfallstellen sowie auf zeitnahe Verkehrsmeldungen, um weitere Gefährdungen zu vermeiden.

Zoigltermine
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Die Oberpfälzer Polizei ist auch bei schwierigen Wetter- und Witterungsverhältnissen mit erhöhter Aufmerksamkeit und starken Kräften im Einsatz, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und Unfallgeschehen professionell aufzunehmen.

[Update] Im Laufe des Vormittags ereigneten sich weitere Glätteunfälle in der Oberpfalz. Sieben zusätzliche Verkehrsunfälle wurden polizeilich aufgenommen, allesamt mit Sachschaden. Somit kam es aktuell zu insgesamt 31 Glätteunfällen. Die Unfallzahlen sind inzwischen rückläufig.

Im Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen infolge des Sturmtiefs „Elli“ wurden im weiteren Verlauf des Vormittags sieben zusätzliche Glätteunfälle im Zuständigkeitsbereich der Oberpfälzer Polizei registriert. Alle Unfälle endeten ausschließlich mit Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Die weiteren Unfälle verteilen sich wie folgt:

  • zwei im Landkreis Regensburg,
  • zwei im Landkreis Neustadt an der Waldnaab,
  • zwei im Landkreis Schwandorf sowie
  • ein Unfall im Stadtgebiet Weiden i.d.OPf.

Zu größeren oder folgenschweren Unfällen kam es nicht. Insgesamt ist festzustellen, dass die Unfallzahlen mittlerweile langsam zurückgehen.

Verhaltenstipps bei winterlicher Glätte

Grundsätzlich empfehlen wir eine vorausschauende Fahrweise und raten zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Vor allem bei den angekündigten Witterungsverhältnissen ist dies unerlässlich. Schnee, Eis und Glätte können das Fahrverhalten des Fahrzeugs wesentlich beeinträchtigen.

1. Licht und Sicht: Prüfen Sie regelmäßig, ob alle Scheinwerfer und Rücklichter Ihres Fahrzeugs funktionieren. Eine gute Beleuchtung ist in der dunklen Jahreszeit unerlässlich – sowohl um selbst rechtzeitig Hindernisse zu erkennen als auch um frühzeitig gesehen zu werden. Achten Sie zudem auf die richtige Einstellung der Scheinwerfer, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Bei Nebel, Regen oder Schneefall sollten Sie auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Halten Sie stets ausreichend Abstand und rechnen Sie jederzeit mit plötzlich auftretenden Sichtbehinderungen.

2. Winterreifen: Die Faustregel lautet: „Von O bis O – von Oktober bis Ostern“. Spätestens bei Frost oder schlechter Witterung sollten Sie auf Winterreifen gewechselt haben. Sommerreifen verlieren schon bei Temperaturen unter plus sieben Grad deutlich an Haftung. Wer im Winter mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch ein Bußgeld.

3. Runter vom Gas – längerer Bremsweg: Glatte Fahrbahnen beeinträchtigen den Bremsweg erheblich. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit stets den Straßen- und Wetterbedingungen an. Planen Sie mehr Zeit für Ihre Fahrten ein, so kommen Sie sicher und entspannt ans Ziel.

4. Radfahrer und Fußgänger: Sichtbarkeit rettet Leben: Sobald es dunkel wird, sind unbeleuchtete Radfahrer und Fußgänger schwer zu erkennen. Tragen Sie helle oder reflektierende Kleidung und überprüfen Sie die Beleuchtung Ihres Fahrrads regelmäßig. Radfahrer sollten bereits in der Dämmerung mit Licht fahren.