Wehr fiebert dem Creiß'n Fire in Tremmersdorf entgegen

Wehr fiebert dem Creiß'n Fire in Tremmersdorf entgegen
Tremmersdorfer Wehr fiebert dem „Creiß’n Fire“ entgegen.
Feierliches Jahr 2026 mit 130 Jahren Feuerwehr und Fahnenweihe
130 Jahre Freiwillige Feuerwehr, Fahnenweihe und die bevorstehende Hochzeit von Helena Diepold, der selbstbewussten jungen Vorsitzenden der Tremmersdorfer Wehr: Die Brandschützer und mit ihnen das Creußendorf und die gesamte Gemeinde Speinshart bereiten sich auf das große Feiern vor. Die Mitglieder mussten am Sonntagabend in der Gaststätte Schmid eng zusammenrücken, um den Besucherandrang bei der Generalversammlung zu bewältigen. Schließlich drängten sich über 80 Mitglieder im Gastraum, um den Jahresberichten der Feuerwehrführung zu lauschen und sich einen Überblick über die verheißungsvollen Festtage des Jahres 2026 zu verschaffen.
Vorsitzende Helena Diepold skizziert Vereinsleben und Festpläne
Das Wort hatte zunächst die charmante Vorsitzende. Helena Diepold zeichnete das Bild eines reichen Vereinslebens des 196 Mitglieder starken Feuerwehrvereins, beleuchtete die vorbereitenden Sitzungen des Festausschusses und würdigte diverse Arbeitseinsätze. Die Vorsitzende streifte zudem das „coole“ gesellschaftliche Leben und appellierte schließlich an die Versammlung, mitzuhelfen, dem Feuerwehrfest und der Segnung einer neuen Fahne zu Pfingsten 2026 Rückenwind zu geben.
Aktive Mannschaft und Herausforderungen der Dorffeuerwehr
Von einer starken aktiven Truppe berichtete Kommandant Markus Hefner. Nach einer Neuformierung kann der Aktiven-Chef auf eine Mannschaft mit 40 einsatzbereiten Brandschützern bauen. Hefner fasste das Einsatz- und Übungsgeschehen im Berichtsjahr zusammen, beleuchtete mit Blick auf den umfassenden Aufgaben- und Verantwortungsbereich die großen Herausforderungen einer Dorffeuerwehr und bilanzierte: „Nicht der Einzelne ist stark, sondern die Gemeinschaft“. Eine Leistungsprüfung soll im Juli 2026 folgen.
Jugendfeuerwehr wächst weiter
Großen Wert legen die Tremmersdorfer auf einen starken Feuerwehrnachwuchs. Jugendwart Max Rodler berichtete vom beherzten Engagement von 16 jungen Leuten und gab die Aufnahme von fünf weiteren Jugendlichen in die Wehr bekannt. „Damit verfügen wir über eine der stärksten Nachwuchsmannschaften im Landkreis“, freute sich der Jugendwart. Im Rahmen seines Berichts betonte Rodler neben Anmerkungen zur Vielfalt der Übungseinheiten auch den wichtigen gesellschaftlichen Aspekt der Jugendarbeit.
Grußworte und Rückhalt aus Gemeinde und Kirche
Nach dem erfreulichen Kassenbericht von Stefan Gebhardt bestimmten Grußworte die Versammlung. Pater Adrian Kugler sprach von viel Herzblut der Brandschützer für die Gemeinschaft. Bürgermeister Albert Nickl bezeichnete die Wehren in Tremmersdorf und Speinshart als Stützpfeiler der Gemeinde, und Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz würdigte die herausragende Jugendarbeit.
Die Tremmersdorfer Wehr baut auf einen starken Nachwuchs. Mit der Neuaufnahme von fünf Jugendlichen bilden nunmehr 21 Jugendliche eine starke Gemeinschaft und sind Hoffnungsträger für die Zukunft der Dorffeuerwehr.




