Zoll stoppt Drogenschmuggler auf Autobahn A3 bei Straubing

Zoll stoppt Drogenschmuggler auf Autobahn A3 bei Straubing
Im Rahmen der Kontrolle überprüften die Zöllner auch einen Mann. Dieser gab an, dass er seine Familie in den Niederlanden besuchen wollte. Seine Familie habe er jedoch nicht angetroffen. Die Frage nach verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren verneinte er.
Verdächtiges Verhalten des Reisenden
Während sich alle Reisenden während der Kontrolle außerhalb des Busses aufhielten, bemerkten die Beamten, dass der Mann Gegenstände in seiner geschlossenen Hand verbarg. Bei der Überprüfung stellten die Zöllner unter anderem zwei in Alufolie verpackte Ecstasy-Tabletten fest.
Der Busfahrer informierte die Zöllner darüber, dass der Reisende neben seinem Handgepäck noch ein weiteres Gepäckstück im Stauraum des Busses mitführe. Der Mann bestritt jedoch, dass die dort aufgefundene Reisetasche ihm gehöre. Zur weiteren Überprüfung der Gepäckstücke wurde die Drogenspürhündin „Cessy“ eingesetzt. Diese reagierte auf die Reisetasche, die dem nigerianischen Staatsangehörigen zugeordnet wurde.
Marihuana und Kokain im Gepäck
Als die Reisetasche näher unter die Lupe genommen wurde, fanden die Beamten zwischen Kleidungsstücken rund 210 Gramm Marihuana, verpackt in Kunststofffolie. Zudem entdeckten sie drei ebenfalls in Kunststofffolie eingewickelte Päckchen Kokain mit einem Gewicht von 111,5 Gramm, 10,6 Gramm und 10,7 Gramm. Die beiden kleineren Päckchen waren in ihrer Aufmachung und Beschaffenheit zum Körperschmuggel geeignet. Weiterhin wurden eine Digitalwaage, eine große Menge unbenutzter Druckverschlusstüten sowie eine Tüte mit weißer Creme aufgefunden.


