Zwei neue Einsatzfahrzeuge der Weidener Feuerwehr feierlich gesegnet
Zwei neue Einsatzfahrzeuge der Weidener Feuerwehr feierlich gesegnet
Mit einer feierlichen Segnung auf dem Oberen Markt vor dem Alten Rathaus hat die Stadt Weiden am Sonntagvormittag zwei neue Feuerwehrfahrzeuge offiziell in Dienst gestellt. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche Feuerwehrleute, Ehrengäste, Stadträte und Bürgerinnen und Bürger, um die beiden hochmodernen Fahrzeuge willkommen zu heißen. Die Investition hat Gewicht: Rund 750.000 Euro kostete jedes Fahrzeug. Insgesamt also 1,5 Millionen Euro für die Sicherheit der Bevölkerung.
Musikalisch von der Stadtkapelle begleitet
Musikalisch begleitet von der Stadtkapelle Weiden unter Leitung von Hubert Rupprecht zog die Feuerwehr zu Beginn eindrucksvoll auf den Oberen Markt ein. Vertreten waren die Hauptwache, die fünf Ortsteilfeuerwehren sowie mehrere Patenfeuerwehren.
Planung und Ausstattung
Kommandant Richard Schieder und Projektleiter Bernhard Wager stellten die neuen Fahrzeuge ausführlich vor. Beide gingen auf Planung, Ausstattung und die technischen Möglichkeiten ein. Wager erinnerte an die lange Vorbereitungszeit mit zahlreichen Besprechungen, Planungen und Beladungskonzepten. „In unzähligen Stunden wurden diese Fahrzeuge geplant und aufgebaut“, sagte er.
Modernste Technik
Die neuen Einsatzfahrzeuge verfügen über modernste Technik. Neben leistungsstarker LED-Beleuchtung für großflächige Ausleuchtung sind identische Akku-Geräte verladen. Die Löschwassertanks fassen jeweils 2400 Liter. Hinzu kommen eingebaute Schaumanlagen, Schaummitteltanks mit jeweils 120 Litern Inhalt sowie Wärmebildkameras, Überdrucklüfter und Rauchschutzvorhänge. Vier Atemschutzgeräte befinden sich bereits im Mannschaftsraum und können während der Anfahrt angelegt werden.
Schnelle Hilfe nicht nur im Stadtgebiet
Mit dieser Investition ist die Feuerwehr Weiden optimal aufgestellt. Die Fahrzeuge ermöglichen schnelle Hilfe nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch auf den überregionalen Verkehrsachsen rund um Weiden.
Wichtiges Zeichen der Wertschätzung
Oberbürgermeister Benjamin Zeitler sprach von einem wichtigen Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften. „Wer so viel Engagement zeigt, verdient auch die bestmögliche Ausstattung“, betonte er. Gleichzeitig dankte er seinem Amtsvorgänger Jens Meyer, der das Projekt maßgeblich angeschoben habe. „In der Aufgabe des Feuerwehrmannes steckt Verantwortung“, sagte Zeitler. Das Ehrenamt sei gerade in einer zunehmend unverbindlichen Zeit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinsinn.
Zahlreiche Ehrengäste
Der Rathauschef dankte ausdrücklich allen Beteiligten. Von den Verantwortlichen der Feuerwehr über Planer und Ausführer bis hin zur Verwaltung. Auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Stadtrat verfolgten die Feierstunde: MdL Stephan Oetzinger (CSU), MdL Nicole Bäumler (SPD), MdL Laura Weber (Grüne), Oberbürgermeister Benjamin Zeitler und Alt-OB Jens Meyer sowie die Stadträte Jürgen Meyer, Markus Bäumler, Hildegard Ziegler, Christopher Birner und die ehemaligen Stadträte Karl Bärnklau und Bernhard Schlicht.
Aus dem Glauben schöpfen
Die kirchliche Segnung übernahmen Kaplan Wolfgang Weyer von St. Josef und Pfarrerin Stefanie Endruweit von St. Michael. Kaplan Weyer sorgte dabei mit einer launigen Art für Schmunzeln, als er nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Feuerwehrleute und einige Ehrengäste mit Weihwasser bespritzte. Pfarrerin Endruweit sprach von Ordnung, Unterstützung und Kraft, die Menschen aus dem Glauben schöpfen könnten.
330.000 Euro Zuschuss durch den Freistaat Bayern
Insgesamt 330.000 Euro Zuschuss flossen durch den Freistaat Bayern. Die Stadt Weiden stemmte dennoch eine erhebliche Investition in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger. Mit den beiden neuen Fahrzeugen verfügen die Weidener Feuerwehren nun über insgesamt 23 Einsatzfahrzeuge: Vom Löschfahrzeug bis zum Einsatzleitwagen. Die Stationierung der beiden Fahrzeuge bei der Hauptwache und im Ortsteil Neunkirchen gewährleistet eine schnelle Einsatzbereitschaft für Stadtgebiet, Industrieareale und überregionale Verkehrswege.









