30-Meter-Baum mit Händen aufgestellt
30-Meter-Baum mit Händen aufgestellt
Während der Corona-Pandemie musste Pressath auf ein Maibaumfest verzichten. Nun gab es endlich wieder ein Fest und die Bürger nahmen es begeistert an. Der Burschenverein Pressath zog den knapp 30 Meter lange Baum wurde über die Schulstraße begleitet von einer Prozession bis zum Hirtweiher Bolzplatz.
Unter Aufsicht ihres ehemaligen langjährigen Vorsitzenden Josef Keilwerth ging es dann ans Werk: Mit reiner Muskelkraft und den Schwalben stellten die Burschen den Baum auf. Hunderte Zuschauer sahen sich die gut 60-minütige-Vorstellung genau an. Trotz der kalten Tage im April war das Wetter perfekt für den Kraftakt und natürlich für ein anschließendes Fest.
Eine Salve von Böllerschüssen zeigte dann letztendlich die Vollendung des Aufstellens des Baumes an.
Viele Tanzpaare feiern den Baum
Eine Besonderheit in Pressath sind die Tanzpaare. In zwei Gruppen zu 12 und vier Paaren zeigten sie, was die langen Tanzstunden gebracht haben und tanzten um ihren Baum. Dabei zeigten sie verschiedene Choreografien, die Tänzern und Besuchern Spaß machten.
Die Kirchenthumbacher Blaskapelle unterhielt mit vielen Klassikern. Das Zelt war voll gefüllt und so wurde schon früh geschunkelt und mitgeklatscht. Gut aufgewärmt feierte das Publikum dann bei den Gseea Wespn richtig ab. Viele bekannte Hits trieben die Leute auf die Bierbänke.
Schenkelzinterer mit zwei Zugaben
Highlight des Abends waren wieder die Schenkelzinterer aus Schwarzenbach. Mit lustigen Einlagen und artistischen Sprüngen gingen sie bis an die Zeltdecke. Unter lauten Zugabe-Rufen gaben sie gleich zwei extra Vorstellungen.
Für Vorstand Sebastian Rauch war es das erste Maibaumfest unter seiner Leitung. Und es war auch ein spezielles – Denn es war auch das zehnjährige Jubiläum für Gründung des Burschenvereins und dem ersten Maibaumfest. Dabei lobt er seine Burschen, die das Fest gemeinsam selbst auf die Füße stellen und durchführen. Dabei werden sie auch von örtlichen Vereinen unterstützt. Gerade nach Corona war es für Rauch wichtig, das Fest wieder durchzuführen: „So eine Veranstaltung stellt den sozialen Zusammenhalt wieder her.“









