AfA Oberpfalz wählt neue Vorsitzende Anna Gmeiner

AfA Oberpfalz wählt neue Vorsitzende Anna Gmeiner
In Amberg fand kürzlich die AfA-Bezirkskonferenz statt. Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Gewerkschafter kommen zusammen, um die Zukunft der Arbeit in der Oberpfalz zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf existenzsichernden Arbeitsplätzen und der Anpassung an Herausforderungen in Wirtschaft und Arbeitswelt.
Neuausrichtung der Krankenhausfinanzierung
Dr. Arman Rüger sprach auf der Konferenz über die Krankenhausreform. “Mit der Abkehr von Fallpauschalen hin zu Vorhaltepauschalen will Gesundheitsminister Lauterbach für eine solide Finanzierung der Krankenhäuser sorgen.” Dies soll den ökonomischen Druck auf die Krankenhäuser verringern. Rüger betont, dass trotz der Bemühungen des Bundes die Länder für die Krankenhausplanung und -finanzierung verantwortlich sind.
Bilanz und Veränderungen im Vorstand
Der bisherige Bezirksrat Bruno Lehmeier blickte in seinem Bericht zurück auf die Aktivitäten der AfA. Er dankte insbesondere dem scheidenden 2. Vorsitzenden Karl Heinz König für sein Engagement. Auch Marianne König, die aus dem Vorstand ausscheidet, wurde für ihre Arbeit gedankt. Die Verdienste Lehmeiers wurden ebenso gewürdigt.
Bundestagskandidat David Mandrella betonte die Wichtigkeit der Interessenvertretung für Arbeitnehmer. “Jung und Alt dürften sich nicht auseinanderdividieren lassen.” Es sei wichtig, für gute Einkommen und soziale Absicherung im Alter zu kämpfen. “Nichts kommt von alleine und sei auf Dauer,” ergänzt Dieter Weiss.
Junge Führung für die Zukunft
Bei den Neuwahlen wurde Anna Gmeiner aus Regensburg zur Vorsitzenden gewählt. Gmeiner bringt frischen Wind in die AfA und ist fest in der Gewerkschaftsbewegung verankert. Die neue Vorstandschaft setzt sich nun aus Andreas Pörrer, Thomas Rudner, Jörg Jäger, Anna Gmeiner, Bruno Lehmeier, Patrick Bulling und Holger Joschko zusammen.
Diese neue Führung ist ein Zeichen für den Beginn einer neuen Ära in der AfA der Oberpfalz. Mit dem Engagement und der Expertise der Mitglieder wird die Arbeitsgemeinschaft weiterhin wichtige Impulse für die Arbeitswelt in der Region setzen.




