Amberger Schule gewinnt für Verkehrserziehung

Amberger Schule gewinnt für Verkehrserziehung
Die Rupert-Egenberger-Schule in Amberg hat Grund zur Freude: Sie erhält einen Preis für ihre innovative Herangehensweise in der Verkehrserziehung. Der dritte Platz und das damit verbundene Preisgeld von 1000 Euro wurden ihr von der Landesverkehrswacht Bayern und der TÜV Süd Stiftung zugesprochen. Diese Auszeichnungen unterstreichen jährlich seit 2012 die kreativsten und wirkungsvollsten Projekte im Bereich der Verkehrserziehung.
Innovative Berg- und Talbahn überzeugt Jury
Das ausgezeichnete Projekt der Schule ist eine 250 Meter lange Berg- und Talbahn für Kettcars. Diese wurde dank einer Spende der „Allianz für Kinder in Bayern“ realisiert. “Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept zur Verkehrssicherheit unter die besten drei Projekte gewählt wurde”, äußerte sich Konrektorin Nadine Heldrich stolz. Neben ihr haben Maria Birner, verantwortlich für die Verkehrserziehung an der Schule, und Thomas Ertel, der maßgeblich an der Entstehung der Bahn beteiligt war, den Preis in Kempten entgegengenommen.
Thomas Ertel entwickelte ein innovatives Regelwerk für die Nutzung der Bahn, welches neben der Verkehrssicherheit auch Werte wie Fairness, Kooperation und Selbstständigkeit vermitteln soll. Das Projekt fördert zudem die motorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. “Unsere Schülerinnen und Schüler sollen lernen, dass Rücksichtnahme und das Verzichten auf Vorrechte wichtige Bestandteile einer verantwortungsvollen Verkehrsteilnahme sind”, erklärt die Schulleitung. Nach Erhalt eines „Führerscheins“ können die Kinder und Jugendlichen das Gelernte praktisch anwenden.
Modellprojekt mit Vorbildfunktion
Die innovative Herangehensweise der Rupert-Egenberger-Schule hat nicht nur die Jury überzeugt. Auch Wolfgang Gerstberger, Vizepräsident der Landesverkehrswacht Bayern, lobte das Engagement der Schule und die Vorbildfunktion des Projekts: „Die Rupert-Egenberger-Schule zeigt auf beeindruckende Weise, wie Verkehrserziehung kreativ und praxisnah gestaltet werden kann.“ Das Projekt setze damit Maßstäbe in der Verkehrserziehung, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen, und kann als Vorbild für ähnliche Initiativen in anderen Schulen dienen.


