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Atomkraft kein Ersatz für russisches Gas: Mahnwache in Weiden

Weiden. Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich wieder. Eine Bürgerinitiative hält dazu am 12. März eine Mahnwache. Gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges werden die Gefahren von Atomkraft wieder deutlich.

Atomkraft kein Ersatz für russisches Gas: Mahnwache in Weiden

Immer wieder machen Organisationen auf die Gefahren von Atomkraft aufmerksam, wie hier vor dem AKW Grundremmingen. Eine Bürgerinitiative hält eine Mahnwache in Weiden zur Katastrophe von Fukushima. Symbolbild: Andreas Conradt/Ausgestrahlt

Die “Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen Weiden-Neustadt/WN (BI WAA NAA)” begeht ihre Mahnwache am Samstag, 12. März von 12 Uhr bis 13 Uhr, auf dem Macerataplatz vor dem NOC in Weiden. “Die Katastrophe ist nicht vorbei und wir dürfen nicht aufhören, auf Hochrisiko Atomkraft hinzuweisen – die Geschehnisse um die Reaktoren in Saporischschja und die Situation am AKW Tschernobyl im Krieg in der Ukraine sind ein dramatischer Anlass”, heißt es in dem Demoaufruf.

Keine Lösung für das Klima

Die Initiative fordert: “Atomkraft muss ein Ende haben – Sie zu beginnen war ein schlimmer Fehler – sie zu verlängern oder zu erneuern ist sträflich.” Atomkraft sei keine Lösung für das Klima. Auch sei sie kein Ersatz für russisches Erdgas. “Der Bedarf an Gas, Öl und Kohle und damit die Abhängigkeit speziell von Russland ist noch immer sehr hoch. Der Weg aus dieser Abhängigkeit ist der möglichst schnelle Umbau auf eine eigenständige Energieversorgung mit dezentral erzeugter, erneuerbarer Energie und die Bereitschaft, den eigenen Energie- und Ressourcenverbrauch zu verringern”, heißt es auch von der Bayernallianz für Atomausstieg und Klimaschutz.

Die Mahnwache der BI schließt sich dem bundesweiten Aufruf der bundesweiten Initiative “ausgestrahlt” an.

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