Auge Gottes im Oberbibracher Friedhof
Oberbibrach. Den Friedhof schmückt ein neues Gestaltungselement. Nach einer Probeabstimmung im Frühjahr zum Thema Urnenanlage entschied sich die große Mehrheit der Einwohner für ein sogenanntes optisches Auge nahe der Aussegnungshalle - einem Entwurf des Oberpfälzer Kulturpreisträgers Erwin Otte, der auch die Zustimmung des Gemeinderates fand.
Auge Gottes im Oberbibracher Friedhof
Integriert sind ein kleiner Rundweg und Sitzgelegenheiten. Ins Auge fällt ein gelb getöntes Glaskreuz in der Mitte der Anlage. Die wechselnden Lichtverhältnisse sollen die Gläser zum Leuchten bringen und die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod stärken. Nach langer christlicher Tradition werden die Urnen im Erdreich versenkt. Namenstafeln aus Granit decken die insgesamt 33 Gräber ab.
Nun meldete Bürgermeister Alexander Goller „teilweisen Vollzug“ der etwa 60.000 Euro teuren Anlage. Im Frühjahr 2024 soll das Urnenfeld mit einem kleinen Waldfriedhof ergänzt werden, gab der Bürgermeister in der Bürgerversammlung bekannt.


