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Backofenfest des Waldvereins begeistert in Floß im Jubiläumsjahr

Floß. Mit dem Backofenfest auf dem Rathausplatz hat der Oberpfälzer Waldverein im Jubiläumsjahr ein stimmungsvolles Fest geboten. Frische Ofenpizzen, rare Schmankerl und Wirtshausmusik sorgten für großen Andrang und beste Laune.

Backofenfest des Waldvereins begeistert in Floß im Jubiläumsjahr

Foto: Fred Lehner
Foto: Fred Lehner

Es hat schon viele Standorte beim Backofenfest des Oberpfälzer Waldvereins, Zweigverein Floß und Umgebung, gegeben, doch der Rathausplatz mit dem vereinseigenen Backofen ist die absolute Spitze. Ein Treffpunkt, der Ruhe und Erholung ausstrahlt und ein Jahreshighlight für den Waldverein ist.

Der Festplatz beherbergt wie kaum ein zweiter im Markt das geschichtsträchtige Baimannl als Wächter und Hüter des Pflegschlosses und des Rathauses. Dazu der Gedenkstein mit einem Vers von Hans Meier, den Fred-Lehner-Brunnen, einen vom Waldverein gebauten Holzbackofen mit dem Fred-Lehner-Bankerl und als Krönung das aus dem Jahre 1671 stammende Alte Pflegschloss, das heutige „Heimatmuseum Flosser Amt“.

Backofenfest am Rathausplatz als Jahreshighlight

Auch wenn am letzten Samstag im Juli das Bürgerfest des Marktes, heuer wieder in der Freizeitanlage „Mühlpaint“, abgehalten wurde, ist für den Waldverein der erste Samstag im Monat August für die Abhaltung des Backofenfestes unumstößlich. Vorsitzender Markus Staschewski konnte sich auf ein eingespieltes Team freiwilliger Helferinnen und Helfer wieder verlassen. Er selbst legte von Beginn bis zum guten Ende Hand an. Das Personal des gemeindlichen Bauhofs half bei der Aufstellung der Verkaufsstände Tage vorher kräftig mit. Backofenwart Siegfried Schell hat mit Thomas Buchner einen tüchtigen Helfer, sodass Schmierkuchen und Pizzen frisch gebacken werden konnten. Prima eingespielt haben sich die aus Flossenbürg kommenden „Wirtshausmusikanten“ unter Leitung des früheren Flosser Schulrektors Herbert Kraus. Mit ihrer angenehmen Unterhaltungsmusik von Karl Schmucker (Akkordeon), Bernd Schnappauf (Bassgitarre) und Herbert Kraus (Gitarre) trugen sie zum Gelingen des Festes wesentlich bei. Sie können wiederkommen, hieß es. Die Vereinsfahne zierte das Festgelände.

Schmankerl, Holzbackofen und Service

Was das Fest besonders auszeichnet, ist der großartige Service. Fleißige Frauen standen an den Verkaufsständen und hatten alle Hände voll zu tun. Immerhin gab es eine Reihe von Schmankerln, die man auf anderen Festen nicht kaufen kann. Es gab Brotlaibe, Schmier- und Zuckerkuchen, Griebenschmalz, Obatz’n, Käse und Brezen. Schließlich durfte der Kaffee nicht fehlen. Aufgestellte Regenschirme dienten dem Sonnenschutz. Der Renner des Tages waren wieder einmal die frischen, aus dem Holzbackofen kommenden, heißen Pizzen. Die Zubereitung übernahmen in gekonnter Weise die OWV-Frauen. Die frischen Pizzen fanden wieder reißenden Absatz. Die Nachfrage erfordert eine größere Stückzahl als bisher. Jedenfalls war das Fest wieder ein Schmankerltag voller Reiz.

Und damit ging ein tolles Backofenfest mit angenehmer Musik und Unterhaltung und den vielen Köstlichkeiten zu Ende. Ein Jubiläumsfest, wie es nicht schöner hätte sein können. Dem Veranstalter gilt ein dickes Kompliment.

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