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ARV Oberpfalz
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Bruder Klaus – Tag 2026 in Dietersdorf

Dietersdorf. Traditionell beging die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Neustadt/WN ihren Bruder-Klaus-Tag in Dietersdorf bei Windischeschenbach. Den festlichen Gottesdienst in der Bruder-Klaus-Kapelle zelebrierte KLB-Seelsorger Pfarrer Gerhard Pausch. Foto: Silvia Stahl

Bruder Klaus – Tag 2026 in Dietersdorf

Den festlichen Gottesdienst in der Bruder-Klaus-Kapelle zelebriert KLB-Seelsorger Pfarrer Gerhard Pausch. Foto: Silvia Stahl
Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „Tri Voca“ mit rhythmischen Liedern. Theresia, Teresa und Katharina bereicherten die Feier mit ihrem harmonischen Gesang, begleitet von Gitarre und Querflöte. Foto: Silvia Stahl
Gasthaus Rettinger in Dietersdorf: Gute Gespräche und geselliges Beisammensein. Foto: Silvia Stahl

„Vom Licht getroffen“

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „Tri Voca“ mit rhythmischen Liedern. Theresia, Teresa und Katharina bereicherten die Feier mit ihrem harmonischen Gesang, begleitet von Gitarre und Querflöte. Die erst neun Monate alte Lucia vervollständigte die Gruppe auf ihre ganz besondere Weise.
Die Lesung übernahm Horst Pleyer, die Fürbitten trug Silvia Stahl vor. Die Meditation nach der Kommunion gestaltete Claudia Hauer.

Bruder-Klaus-Stele

Zum Gottesdienst erhielten die Besucherinnen und Besucher eine Karte mit einem Ausschnitt der Bruder-Klaus-Stele aus Johannisthal. Die Stele stand viele Jahre auf dem Gelände des Bildungshauses Schloss Spindlhof bei Regenstauf. In Johannisthal hat sie nun gegenüber der Marien-Waldkapelle eine neue und würdige Heimat gefunden.

Göttliche Berufung

In seiner Predigt stellte Pfarrer Pausch das auf der Stele dargestellte Motiv „Vom Licht getroffen“ in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Er erinnerte daran, dass Bruder Klaus oft schlaflos auf seinem Lager lag und in seinem Herzen die Stimme Gottes vernahm. Die Darstellung zeige ihn in einer abwehrenden Haltung und spiegle das innere Ringen wider: den Konflikt zwischen den Verpflichtungen in Familie und Beruf und der Sehnsucht, der göttlichen Berufung zu folgen.
Auch für seine Frau Dorothee sei dieser Weg nicht leicht gewesen. Gemeinsam hätten beide um die richtige Entscheidung gerungen. Ihr Ja zu dem, was Gott ihnen zumutete, sei gewiss mit großen Herausforderungen verbunden gewesen. Pfarrer Pausch lud die Gläubigen ein, sich selbst von dem Bildnis befragen zu lassen: „Wo berührt Christus mein Leben? Wo weiche ich seinem Licht noch aus?“
Dabei erinnerte er an das bekannte Gebet des heiligen Bruder Klaus: „Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.“

Partnerland Senegal

Die Kollekte des Gottesdienstes kommt dem Partnerland Senegal der Katholischen Landvolkbewegung zugute.
Zum Abschluss dankte KLB-Kreisvorsitzender Willi Kellner allen Mitwirkenden, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten.

Brotzeit beim Rettinger

Im Gasthaus Rettinger in Dietersdorf klang der Abend bei einer gemeinsamen Brotzeit, guten Gesprächen und geselligem Beisammensein aus.

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