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Bundeswehr intensiviert Drohnen- und Fliegerabwehr in Weiden

Weiden. Das Panzerartilleriebataillon 375 schärft seine Fliegerabwehr, um Flugzeuge und Drohnen wirksamer zu bekämpfen. Nach Simulatortraining üben sie den scharfen Schuss zur Landes- und Bündnisverteidigung.

Weiden. Das Panzerartilleriebataillon 375 schärft seine Fliegerabwehr, um Flugzeuge und Drohnen wirksamer zu bekämpfen. Nach Simulatortraining üben sie den scharfen Schuss zur Landes- und Bündnisverteidigung.
Fliegerabwehrschießen mit MG 3 auf Fliegerabwehrdreibein.Foto: Panzerartilleriebataillon 375

Bundeswehr intensiviert Drohnen- und Fliegerabwehr in Weiden

Die Abwehr von Flugzeugen und unbemannten Systemen gewinnt im modernen Kriegsbild zunehmend an Bedeutung. Das Panzerartilleriebataillon 375 bereitet sich darauf mit Fliegerabwehrschießen vor, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Mit dem Ende des Kalten Krieges passte sich die Ausbildung der Bundeswehr den neuen globalen Anforderungen an. In den Auslandseinsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan rückten andere Kompetenzen in den Fokus, während die klassische Fliegerabwehr zeitweise eine untergeordnete Rolle einnahm.

Rückkehr der Fliegerabwehr in die Ausbildung der Bundeswehr

Seit dem Beginn des Ukrainekrieges hat sich dies grundlegend gewandelt. Neben Jagdflugzeugen und Kampfhubschraubern bedrohen vor allem unbemannte Systeme die eigenen Kräfte. Diesen Umständen wird im Ausbildungsbetrieb wieder mehr Bedeutung zugemessen, um die Kräfte des Panzerartilleriebataillons 375 bestmöglich auf einen Einsatz vorzubereiten.

Nach Vorausbildungen, durch Unterricht und Schießen in einem Schießsimulator, führten die Weidener Artilleristen ein Fliegerabwehrschießen im scharfen Schuss durch. Denn auch keine moderne Simulator-Ausbildung kann den Schuss mit Gefechtsmunition ersetzen. Damit bereitet sich die Artillerie darauf vor, ihre Feuerstellungsräume gegen Bedrohungen aus der Luft zu schützen.

Intensivierte Ausbildung gegen Drohnen und Kamikaze-Systeme

Um der wachsenden Bedrohung durch Drohnen und Loitering-Munition (umgangssprachlich auch Kamikaze-Drohnen genannt) wirksam zu begegnen, intensiviert das Panzerartilleriebataillon 375 die Ausbildung zur Fliegerabwehr aller Truppen. Damit stärkt der Verband seine Durchhaltefähigkeit im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung.

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