Christbaumhof Kammerer spendet über 7.000 Euro an Kinderkrebshilfe

Christbaumhof Kammerer spendet über 7.000 Euro an Kinderkrebshilfe
Am 3. Oktober startete die Aktion mit dem Hoffest und setzte sich an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen fort. Besucherinnen und Besucher suchten sich bereits zu Beginn der Saison ihren Christbaum aus und kennzeichneten ihn, während Stände mit Gegrilltem, Getränken und Kuchen für Bewirtung sorgten.
Vor allem legte die Familie Kammerer mit Juniorchef Johannes sowie Seniorchef Bernhard Wert auf familienfreundliche Preise. Auch an den vier Adventswochenenden öffnete der Christbaumhof und viele Helferinnen und Helfer packten mit an.
Regionale Unterstützung und Ehrenamt
Für den Verkauf und die Bewirtung unterstützten mehrere Betriebe die Aktion. Die Bäckerei Woldrich aus Leuchtenberg und Bäckerin Wilma Wallner stellten Semmeln kostenlos bereit. Die Bäckerei Spickenreither aus Tännesberg, das Café Bohne aus Wernberg-Köblitz und die Metzgerei Ebnet aus Tännesberg gaben ihre Waren zum Selbstkostenpreis ab. Zudem lieferte Julian Wurdack mit seinem Grillstand die ersten 300 Bratwürste gratis.
Der Christbaumhof verzeichnete einen Zuwachs an Käuferinnen und Käufern, was die Spende gegenüber dem Vorjahr von 6.700 Euro auf 7.100 Euro steigen ließ. „Wir leben vom Baum und nicht von der Bewirtung“, sagte Bernhard Kammerer und dankte allen Unterstützenden für den Einsatz. Er betonte zudem, dass die Preise der Christbäume weiterhin moderat bleiben und der Hof auf Ökologie und Artenvielfalt setzt. Zugleich blickte er erfreut auf eine erfolgreich abgeschlossene Saison 2025.
Spende entlastet Familien in der Region
Der Vorsitzende der Kinderkrebshilfe, Herbert Putzer, bedankte sich ausdrücklich für das Engagement. „Es ist bewundernswert, dass hier Freizeit geopfert wird und vor allem auch von jungen Leuten.“ Er beschrieb, wie die Spende konkret wirkt: „Wir können dieses Geld abermals notwendig gebrauchen für die vielen Familien mit krebskranken Kindern.“ Mit Blick auf Angebote zur Entlastung sagte er: „Wir versuchen mit den Spenden den Familien etwas Lebensqualität zurückzugeben, so wie mit besonderen Veranstaltungen, damit sie abgelenkt werden.“ Außerdem betonte er: „Alles was die Krankenkasse nicht übernimmt, dafür springen wir finanziell ein.“


