Copacabana-Feeling in der Stadthalle - Die Stimulators begeistern mit genialem Sound
Copacabana-Feeling in der Stadthalle - Die Stimulators begeistern mit genialem Sound
Von den ersten Takten an war spürbar, dass die Chemie zwischen den Musikern stimmte. Ohne sich an Noten festzuhalten und absolut authentisch ließen sie ihrer Spielfreude freien Lauf. Eigene Songs wie „Ride Your Donkey“, „Django Style“, „I Wish You Would“, „Money in the Bank“, „Man Cool, „Caipirinha“ „ Monkey Man“ und andere sorgten sie für abwechslungsreiche Rhythmen und musikalische Höhepunkte.
Peter Schneider ist Gründer der Band, sein virtuoses Spiel an der E-Gitarre fordert zu Recht Vergleiche mit Gitarrenlegende Carlos Santana heraus. Er führte durchs Programm und ließ manche Anekdoten im Münchner Gschmäh einfließen. Dominierend war ebenso Leadsänger und Gitarrist Oliver Stephan. Mal groovig, bluesig und voller Leidenschaft gaben dem Sextett Florian Sagner, Trompete, Gesang und Percussion, Bassist Uli Lehmann, Drummer Hans Müllegg sowie der Brasilianer Marcio Tubino mit Saxofon und Flöte dem Sound Klangfarben.
Emotionale Momente gab es bei der Erinnerung an den verstorbenen Schlagzeuger Oskar Pöhnl aus Weiden. Er spielte von 1998 bis 2020 bei den Stimulators, mit unter den Gästen in der Stadthalle war auch sein Bruder Barthl. Einen besonderen Schlusspunkt setzte der Auftritt von Alexandra Adam, Oskar Pöhnls Nichte und Sängerin der Band Downlookers, die damit eine persönliche Verbindung zwischen Musik, Erinnerung und Familie auf die Bühne brachte.
Diese außergewöhnliche Mischung aus Können, Leidenschaft und Copacabana-Feeling der Stimulators in der Stadthalle hätte allerdings ein deutlich größeres Publikum verdient.


