Damit die Chemie in Betrieben stimmt
Damit die Chemie in Betrieben stimmt
Weiden. Zumindest einmal in Jahr soll den ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz gedankt werden. Dazu hat die Stadt Weiden sogar eine Veranstaltung ins Leben gerufen, den Arbeitnehmertag. In diesem Jahr stand das Thema Rente im Mittelpunkt.
Umrahmt von den zünftigen Klängen der Weidener Stadt- und Jugendblaskapelle empfing Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zusammen mit dem DGB-Kreisvorsitzenden und Leiter der Abteilung für „grenzüberschreitende Beziehungen“ Helmut Fiedler rund 70 Personalräte und Betriebsräte aus Wirtschaftsunternehmen verschiedenster Branchen, Banken und Behörden. Stadtspitze und DGB haben mit dem Arbeitnehmertag, der bereits zum 4. Mal stattgefunden hat, eine Veranstaltung ins Leben gerufen, mit der den vielen ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz einmal im Jahr gedankt wird. Helmut Fiedler stellte heuer das Thema Rente in den Mittelpunkt.
Es sei unabdingbar, dass die Rente nach einem harten Arbeitsleben zu einem Leben in Würde reichen muss. Die Würde des Menschen kennt keine Ausnahme. „Unsere Überzeugung ist es mitzuhelfen, dass die Arbeitswelt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser wird“, so Helmut Fiedler. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und seine beiden Bürgermeisterkollegen Jens Meyer und Lothar Höher, Landtagsabgeordnete Annette Karl, Fraktionsvorsitzende und zahlreiche Stadträte sowie Vertreter von Kirchen, Vereinen und Verbänden nahmen die Gelegenheit wahr, ihrer Wertschätzung für die Arbeitnehmervertretungen Ausdruck zu verleihen.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bedankte sich bei den ehrenamtlichen Betriebs- und Personalräten. „Schließlich sind sie es, die dafür sorgen, dass in den Betrieben die Chemie stimmt, wovon nicht unwesentlich der Unternehmenserfolg abhängt“, so der Rathauschef. Anschließend zeigte er auf, dass Weiden in vielen Bereichen dabei ist Zukunft zu schreiben. Mit mehr als 27.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat Weiden einen Höchststand erreicht, was sich auch im Einkommenssteueraufkommen positiv bemerkbar macht. „Hiermit wird auch die These widerlegt, dass nur geringfügige Beschäftigung für den positiven Trend verantwortlich ist“, so Seggewiß.


