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Dringender Handlungsbedarf bei Kläranlage in Friedersreuth

Pressath. Der Bauausschuss berät über weitere Schritte für die sanierungsbedürftige Kläranlage in Friedersreuth. Eine mögliche Alternative steht im Raum.

Dringender Handlungsbedarf bei Kläranlage in Friedersreuth

Seit 21 Jahren in Betrieb: Jetzt muss gehandelt werden. Foto: Stefan Neidl

Bautechniker Reinhold Sternkopf stellt im Bauausschuss Pressath Pläne für das Abwasser in Friedersreuth vor. Eine Umleitung nach Pressath oder ein Neubau der Kläranlage kommen in Frage. Die Kläranlage bei Friedersreuth ist seit gut 21 Jahren in Betrieb. Diese braucht etwa 1.500 Kilowatt im Monat und beansprucht eine Abwasserabgabe von 250 Euro im Jahr. Beide Gebläse sind bereits seit 44.000 Stunden im Betrieb. Ein Alarmsystem informiert über Störungen und dieses hat des öfter schon ausgelöst. Dazu kontrolliert die Stadt zwei bis drei Mal die Woche die Funktionstüchtigkeit, berichtet Bautechniker Reinhold Sternkopf dem Bauausschuss.

Eine mögliche Alternative

Es ist klar: Da muss was gemacht werden. Sternkopf bringt zu einer Modernisierung eine Alternative ins Spiel. Mit einem Pumpwerk und Druckleitungen könnte der Klärschlamm in die Kläranlage nach Pressath geleiten werden. Diese könnte über Pfaffenreuth oder über Altenparkstein laufen. Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt habe es bereits gegeben. Dieses bevorzugt jene Alternative und lehnt Altenparkstein ab. Die Leitungen könnten durchaus förderfähig sein. Die aktuelle Anlage hat eine Förderdauer von 25 Jahren – für Sternkopf kein Problem: „Wir brauchen ohnehin noch Zeit für die Planung. Das passt zeitlich.“ Die alte Anlage könnte dann gleichzeitig als Regenrückhaltebecken dienen.

Eine Frage des Geldes

Ob nun Neubau oder Umleitung nach Pressath – für Maximilian Schwärzer (CSU) eine Kostenfrage: „Wir müssen Kosten für eine neue Anlage mit dem Pumpenwerk gegenrechnen. Das müssen wir nicht übers Knie brechen.“ Dennoch sollten die Vorbereitungen jetzt schon starten. Auch das Wasserwirtschaftsamt würde eine Entscheidung erwarten. Bürgermeister Bernhard Stangl (SPD) stimmte zu, sagte aber auch, dass die Stadt die Kosten nicht selber bestimmen könnte. Darum soll ein Büro die Kostenermittlung durchführen. Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat dann vorgestellt werden. Der Bauausschuss stimmte einstimmig zu.

Zuvor war das Gremium auf einem Ortstermin in der Kemnather Straße. Ein Weg dort bedarf der Ausbesserung. Bürgermeister Stangl will diesen genau vermessen, das heißt, die Ortsdaten genau festlegen. Anschließend soll er saniert und eine Entwässerung angelegt werden.

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