OTH Amberg-Weiden
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Eine lebendige Kameradschaft in Speinshart

Speinshart. „In Treue fest“, getreu diesem Wahlspruch der Soldaten- und Kriegervereine heißt es bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Traditionen erhalten, Freundschaften pflegen und das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde mitgestalten.

Eine lebendige Kameradschaft in Speinshart

Im Rahmen der Generalversammlung ehrte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Speinshart zahlreiche „Jubilare“ für langjährige Mitgliedschaft in der KSK. Es gratulierten Bürgermeister Albert Nickl und KSK-Kreisvorsitzender Peter Lehr. Foto: Robert Dotzauer

Ein Anspruch, der sich in einer regen Vereinsarbeit bestätigt. Die Kameraden leben diese Aufgabe, wie der Vorsitzende Helmut Schmidt in der Generalversammlung in der Gaststätte Waldeslust in Süßenweiher feststellte. Besonders die Mitorganisation des Volkstrauertages gehört zu den herausragenden Einsätzen des Vereins. Ebenso eine Selbstverständlichkeit ist für die KSK die Kriegsgräber-Haussammlung. Helmut Schmidt verkündete ein Sammelergebnis von 1.076 Euro. Verglichen mit der Einwohnerzahl der Gemeinde ein Oberpfälzer Spitzenergebnis. Den Sammlern waren deshalb anerkennende Worte für den uneigennützigen Einsatz von Haus zu Haus gewiss.

Ein aktiver Verein

Die Generalversammlung begann in Anwesenheit von Bürgermeister Albert Nickl und dem KSK-Kreisvorsitzenden Peter Lehr mit einem Gedenken an den verstorbenen letzten Kriegsteilnehmer Willi Bäuml und an Hans Sticht. „Unser Verein lebt“ hieß dann die selbstbewusste Ansage, die Vorsitzender Helmut Schmidt mit einem kurzen Rückblick auf den Veranstaltungskalender 2022 und mit vielen Informationen zu den Besuchen von Festveranstaltungen befreundeter Vereine verband.

Dem Protokoll durch Schriftführer Gerhard Steger und dem Kassenbericht von Schatzmeister Wolfgang Meyer folgte eine Aussprache zu den geplanten Vereinsaktivitäten 2023. Im Mittelpunkt stand dabei der von der Vorstandschaft angedachte historische Abend im Haus der Dorfkultur. Eine Veranstaltung, die wegen des hohen personellen Aufwandes unterschiedlich bewertet wurde. Einig war sich die Versammlung, anstelle eines aufwändigen Events im Herbst zu einem Kameradschaftsabend in eine Gaststätte einzuladen. Einverstanden waren die Mitglieder, sich an einer Festschrift des Bayerischen Soldatenbundes (BSB) aus Anlass des 150-jährigen Bestehens mit einem speziellen Speinsharter Beitrag auf der Grundlage der neuen Vereinschronik zu beteiligen.

Es gab viel zu besprechen

Mit Blick auf die Restaurierung der historischen Vereinsfahne berichtete Gerhard Steger von ersten Gesprächen und Untersuchungen bei den Michelfelder Klosterschwestern. „Mit einem unbefriedigenden Ergebnis“, wie Steger anmerkte. Es stelle sich die Alternative, die Fahne in Würde altern zu lassen oder für teures Geld zu restaurieren. Zum Thema gab es keine Entscheidung. Den Dankesworten von Helmut Schmidt an seinen Stellvertreter und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Max Wagner, an die Fahnenträger, an die Kanoniere und an Maria Müller für die Pflege des Soldatenehrenmals folgten Grußworte der Ehrengäste.

Ehrungen

„In Treue fest“, hieß es auch auf den Ehrenurkunden des Bayerischen Soldatenbundes, die Vorsitzender Helmut Schmidt, assistiert von Bürgermeister Albert Nickl und von KSKKreisvorsitzenden Peter Lehr, an langjährige Mitglieder überreichte. Zudem gab es für die Jubilare Ehrennadeln in Gold und Silber.

  • 60 Jahre: Georg Schwindl
  • 40 Jahre: Norbert Ackermann, Johann Eckert, Josef Höllerl, Richard Neukam, Wolfgang Schnödt, Josef und Peter Schraml, Josef Seitz und Peter Zelenzny.
  • 30 Jahre: Rudolf Bräutigam, Christoph Diepold, Christian Gebhard, Thomas Geigenmüller, Johann Haimerl, Martin Merkl, Peter Neukam, Günter Ring, Michael Rodler, Konrad Rupprecht, Jürgen Schwindl, Rainer Zwicker
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