Erbendorf: Schule stellt neu ausgestatteten Informatikraum vor

Erbendorf: Schule stellt neu ausgestatteten Informatikraum vor
Der Schulverband investierte rund 21.000 Euro in die Erneuerung des Informatiksaals. Bei der Vorstellung zeigten sich die Schulverbandsspitze, Schulleitung und Lehrkräfte stolz auf das Erreichte.
21.000 Euro für den Informatiksaal der Schule Erbendorf
Der Vorsitzende des Schulverbandes, Bürgermeister Bernhard Schmidt, ist begeistert vom modernen neuen Informatiksaal. „Ich bin richtig stolz. Wir sind immer bedacht darauf, das Beste hier in die Schule zu bringen.“ Sein Dank galt insbesondere Kämmerer Markus Knodt für die Bereitstellung der Mittel sowie dem gesamten Lehrerteam. Sein Dank galt auch Siegfried Dötterl und Simon Kreuzer von der SiDo Consulting GmbH aus Erbendorf, die das Projekt fachgerecht umsetzten.
Schmidt betonte, dass dieser Erfolg maßgeblich auf dem Engagement der Schule beruhe: „Nur mit bestausgestatteten Schulräumen und neuester Technik lässt sich modernster Unterricht gestalten. Wenn ich von den Schülern höre, dass es passt, freut mich das sehr.“ Immerhin rund 21.000 Euro nahm der Schulverband für die Ausstattung in die Hand. Unter anderem wurden neue Bildschirme, Drucker sowie Server- und Netzwerktechnik angeschafft.
Erbendorf als Ankerschule im Landkreis
Rektorin Sabine Graser betonte die Vorreiterrolle der Schule im EDV-Bereich im Landkreis. Sie hob die herausragende Kooperation zwischen Kämmerei und Schule hervor. Erbendorf nehme dabei die Rolle einer Ankerschule ein. „Wir gehören zu den Schulen, die alle zur Verfügung stehenden Gelder abrufen und ausschöpfen, weil die Zusammenarbeit bei uns so hervorragend funktioniert“, so Graser. Im Vergleich zu vielen Großstädten wie München oder Regensburg, in denen komplexe Verwaltungsstrukturen Anpassungen oft erschweren, könne Erbendorf gezielt auf schulische Bedürfnisse eingehen.
Bereits vor 30 Jahren übernahm Erbendorf eine Pionierrolle im IT-Bereich. „Diese Tradition setzt die Schule konsequent fort. Wir wollen diese Vorreiterrolle behalten und in andere Schulen hineintragen“, betonte die Rektorin.
KI-Kurse ergänzen klassische EDV-Ausbildung
Ein wesentlicher Baustein des Konzepts ist die Multiplikatorenarbeit von Lehrer Bernhard Bergler, der im gesamten Landkreis aktiv ist. Neben der klassischen EDV-Ausbildung stehen an der Schule inzwischen auch KI-Kurse auf dem Programm. „Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz wird immer wichtiger. Die Entwicklung geht rasant weiter, und wir müssen in der Schule unseren Beitrag leisten, damit die Schülerinnen und Schüler diese Technik sinnvoll und mündig nutzen lernen“, erklärte Bergler. Trotz des Fokus auf Hightech gelte weiterhin das Prinzip der Ausgewogenheit. „Heft und Buch werden keineswegs vergessen. Altes und neues Lernen müssen Hand in Hand gehen und sich sinnvoll ergänzen.“
Auch die IT-Betreuung und -Planung laufen in Erbendorf seit vielen Jahren Hand in Hand. Die Kooperation zwischen Schulleitung, Lehrkräften wie Veronika Dostler-Oswald und externen Partnern wie Siegfried Dötterl besteht bereits seit mehr als 15 Jahren und zeichnet sich durch kurze Wege und pragmatische Lösungen aus. „Hier in Erbendorf wird immer noch eins draufgesetzt“, bestätigten die Verantwortlichen der Schule im Rahmen der Vorstellung unisono. Mit dem neu ausgestatteten Informatikraum ist die Grund- und Mittelschule Erbendorf bestens für die Anforderungen der digitalen Zukunft aufgestellt.
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