Erlanger Universitätstage in Amberg bieten fünf Vorträge bei freiem Eintritt

Erlanger Universitätstage in Amberg bieten fünf Vorträge bei freiem Eintritt
Die diesjährige Reihe der Erlanger Universitätstage steht unter dem Motto „Angepasst“. Wie gewohnt wird das Thema in fünf Vorträgen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen beleuchtet – dieses Jahr im Amberger Congress Centrum. Die Vorträge finden jeweils dienstags um 19.30 Uhr statt.
Auftakt am 24. Februar: Pflanzenzüchtung im Klimawandel
Den Beginn am 24. Februar macht Prof. Dr. Uwe Sonnewald, einer der führenden Pflanzenbiochemiker Deutschlands. Unter dem Titel „Pflanzenzüchtung in Zeiten des Klimawandels“ betrachtet er die Geschichte der Pflanzenzüchtung einerseits, die aktuellen Herausforderungen vor allem angesichts des Klimawandels andererseits.
3. März: Versorgung mit Grundgütern auf dem Prüfstand
Weiter geht es am 3. März mit Prof. Dr. Andrea Büttner, unter anderem geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV. Sie geht der Frage nach, ob wir in der Versorgung mit lebenswichtigen Grundgütern wirklich so angepasst und resilient sind, wie wir glauben.
10. März: Neuer Ansatz gegen antimikrobielle Resistenz
Über das Problem der antimikrobiellen Resistenz referiert am 10. März Prof. Dr. Gregor Fuhrmann, Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Biologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Mittelpunkt des Wettlaufs gegen die Anpassung und Resistenz von Bakterien steht dabei eine neuartige Transportmethode, die Antibiotika gezielt im Körper wirken lassen soll.
17. März: Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen
Am 17. März spricht die Psychologin Dr. Susann Hueber unter dem Titel „Hier zu viel, dort zu wenig. Über- und Unterversorgung im Gesundheitswesen“ über strukturelle Probleme im modernen Gesundheitssystem und diskutiert Lösungsansätze, die auf eine zeitgemäße Ausrichtung zielen.
24. März: Historischer Abschluss mit Blick auf Resilienz
Den Abschluss macht am 24. März Prof. Dr. Gabriel Zeilinger mit seinem Vortrag „Naturkatastrophen und Resilienzstrategien vom 14. bis 16. Jahrhundert“. Der Professor für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte beleuchtet historische alpenländische und fränkische Extremereignisse, ihre katastrophalen Folgen sowie Maßnahmen des infrastrukturellen Resilienzaufbaus.
Eintritt frei und Aufzeichnungen
Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei; Einlass ist jeweils ab 19 Uhr. Einige der Veranstaltungen werden aufgezeichnet und sind nachträglich auf fau.tv einzusehen. Aktuelle Informationen finden Sie auch im Internet.




