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MSR Bertelshofer
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Familienprojekt bringt zwei Halloween-Welten nach Krummennaab

Krummennaab. Aus einer privaten Idee ist ein aufwendig gestaltetes Halloween-Event gewachsen: Am 31. Oktober 2026 öffnen drei Familien zwei völlig unterschiedliche Mazes – der Besuch bleibt auf Spendenbasis.

Krummennaab. Aus einer privaten Idee ist ein aufwendig gestaltetes Halloween-Event gewachsen: Am 31. Oktober 2026 öffnen drei Familien zwei völlig unterschiedliche Mazes – der Besuch bleibt auf Spendenbasis.
Plakat Traumgestalter - Werkstatt der Albträume Maze. Foto: KI selber generiert - Sven Selch

Familienprojekt bringt zwei Halloween-Welten nach Krummennaab

Gastbeitrag von: Sven Selch

Was vor drei Jahren als private Halloween-Idee begann, ist inzwischen zu einem aufwendig gestalteten Erlebnis geworden. Am 31. Oktober 2026 geht die Halloween-Maze in der J.B. Lehnerstraße sechs in Krummennaab bereits in ihre dritte Runde. Hinter dem Projekt stehen nicht etwa ein großer Veranstalter oder ein Freizeitpark, sondern drei Familien: Scheidler-Selch, Weigert und Leisner. Gemeinsam verwirklichen sie ihren ganz persönlichen Halloween-Traum – und entwickeln ihre Veranstaltung jedes Jahr ein Stück weiter.

Dritte Runde der Halloween-Maze in Krummennaab

Von Jahr zu Jahr sind sowohl die Qualität der Gestaltung als auch die Besucherzahlen gestiegen. Was ursprünglich als private Veranstaltung gedacht war, hat sich mittlerweile zu einem besonderen Halloween-Abend entwickelt. Trotzdem bleibt eines unverändert: Die Veranstaltung findet weiterhin privat auf einem Privatgrundstück und auf Spendenbasis statt.

In diesem Jahr gehen die drei Familien noch einen Schritt weiter. Statt einer Maze entstehen erstmals zwei völlig unterschiedliche Halloween-Welten.

Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gelernt

Die Idee für das neue Konzept stammt von Laura. Gleichzeitig sind die Erfahrungen aus den ersten beiden Jahren in die Planung eingeflossen.

Im ersten Jahr hieß die Maze „Hexenkessel“. Um den Erschreckern zu signalisieren, dass sich gerade ein Kind in der Maze befindet, wurde eine Glocke eingesetzt. Das funktionierte allerdings nur bedingt – denn es kamen deutlich mehr Menschen als ursprünglich erwartet.

Im zweiten Jahr folgte „Hocus Pocus“. Diesmal erhielten Kinder Leuchtbänder, damit sie von den Erschreckern leichter erkannt werden konnten. Doch auch diese Lösung hatte ihre Tücken: Einige Kinder zeigten ihre Leuchtbänder nicht, sondern steckten sie ein. Dadurch kam es immer wieder vor, dass auch jüngere Besucher erschreckt wurden.

Witron – Koch und Servicekraft gesucht
Witron – Koch und Servicekraft gesucht

Für die drei Familien war deshalb klar: Für 2026 muss eine andere Lösung her.

Die Antwort darauf sind zwei getrennte Mazes mit unterschiedlichen Konzepten.

Plakat Hexenmagie – Das Geheimnis des Zauberwaldes Kindermaze. Foto: KI selber generiert – Sven Selch
Maze 2025 Hocus Pocus. Foto: Sven Selch
Maze Hexenkessel. Foto: Sven Selch
Maze 2025 Friedhof. Foto: Sven Selch

„Hexenmagie – Das Geheimnis des Zauberwaldes“

Die erste Maze richtet sich speziell an Kinder.

Bei „Hexenmagie – Das Geheimnis des Zauberwaldes“ steht nicht der Horror im Mittelpunkt. Stattdessen sollen die kleinen Besucher selbst zu einem Teil der Geschichte werden.

An verschiedenen Stationen können die Kinder gemeinsam Aufgaben lösen, zaubern und Geheimnisse entdecken. Geheimnisvolle Zauberkammern, verzauberte Wege, Mitmach-Stationen, magische Überraschungen und funkelnde Geheimnisse warten auf die jungen Hexen und Zauberer.

Die Kinder sollen dabei nicht einfach nur durch eine Kulisse laufen. Sie dürfen selbst aktiv werden, entdecken und mitmachen.

Damit wurde bewusst ein Halloween-Erlebnis geschaffen, bei dem sich auch jüngere Besucher wohlfühlen können.

„Traumgestalter – Die Werkstatt der Albträume“

Ganz anders geht es in der zweiten Maze zu.

Bei „Traumgestalter – Die Werkstatt der Albträume“ wird es deutlich düsterer und intensiver. Der Traumgestalter kennt die Ängste seiner Besucher – und erweckt sie in seiner Werkstatt zum Leben.

Dunkle Gänge, enge Räume, Spinnen, Puppen, unheimliche Gestalten und weitere Horror-Szenen warten auf die Besucher. Je tiefer man in die Werkstatt vordringt, desto intensiver sollen die Albträume werden.

Die Maze wird deshalb ab 16 Jahren empfohlen. Jüngere Besucher können sie gemeinsam mit ihren Eltern betreten, wenn diese ihnen das Erlebnis zutrauen.

Ein gemeinsamer Traum

Hinter der gesamten Veranstaltung stehen drei Familien, die ihre Leidenschaft für Halloween miteinander verbinden: Scheidler-Selch, Weigert und Leisner.

Sie investieren ihre Zeit, Kreativität und viel Eigenleistung in den Aufbau der beiden Mazes. Für sie geht es dabei nicht um eine kommerzielle Großveranstaltung, sondern darum, gemeinsam etwas Besonderes zu schaffen und ihre Begeisterung für Halloween mit anderen Menschen zu teilen.

Aus einer privaten Idee ist so innerhalb von drei Jahren ein immer aufwendigeres Projekt geworden. Und auch 2026 soll wieder deutlich werden, wie viel Herzblut in den Kulissen, Geschichten und einzelnen Stationen steckt.

Dieses Jahr lautet das Konzept deshalb:

Zwei Mazes. Zwei völlig unterschiedliche Welten. Ein gemeinsamer Halloween-Traum.

Am 31. Oktober 2026 öffnen sich in der J.B. Lehnerstraße sechs in 92.703 Krummennaab die Türen zu beiden Halloween-Welten. Der Besuch ist weiterhin auf Spendenbasis möglich.

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