Genusspunkte
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Faschingsverein Stammtisch Botzersreuth startet die Rakete

Gleich beim ersten Startversuch nahm die Faschingsrakete des Faschingsvereines Stammtisch Botzersreuth ordentlich Fahrt auf. Beim Inthronisationsball für die Saison 2026 sorgten alle Aktiven für Staunen und außerirdische Momente.

Faschingsverein Stammtisch Botzersreuth startet die Rakete

Zum Abschluss des Abend versammelten sich alle Aktiven nochmals auf der Bühne.
Die Prinzenpaare zusammen mit Präsidentin Eva Frischholz und Vorstand Benjamin Bonzyck.

Neues Motto für die Saison präsentiert

„Ab ins All“. Mit diesem Motto geht der Faschingsverein Stammtisch Botzersreuth in die 36. Saison seines Bestehens. Der FSB legte einen rauschenden und kurzweiligen Einstieg in den Reigen seiner Faschingsveranstaltungen hin. Zum Start der aktuellen Faschingssaison feierte die Gesellschaft ihren Inthronisationsball am Samstag, 11. Januar in der Mehrzweckhalle Floss. Ein Volltreffer – schuf der Verein dort ein edles und gleichzeitig kosmisches Ambiente, völlig passend zum diesjährigen Motto. Lichttechniker Fabian Stich hatte dabei ganze Arbeit geleistet.

Vor ausverkauftem Haus präsentierte sich die gesamte Faschingsgesellschaft in bester Frühform und belohnte sich für die harte Trainingsarbeit der letzten Monate. Zudem schaffte es die Tanz- und Stimmungsband „Matilda“ das Publikum bis in die frühen Morgenstunden auch zwischen den einzelnen Auftritten, zu unterhalten und so für beste Laune unter den zahlreichen Narren zu sorgen. Mit Vorstand Benjamin Bonczyk bei der Begrüßung und Präsidentin Eva Frischholz, die durch den Abend führte, standen zwei sichere Piloten auf der Startbahn, um die Rakete in die Umlaufbahn zu befördern.

Galaktischer erster Block

Den Anfang machten in diesem Jahr die kleinen Regenten. Kinderprinzessin Marlene I. und Kinderprinz Franz II. zeigten, dass beide aus faschingserprobten Familien kommen und überbrachten sicher ihre Botschaft aus dem Weltraum. Danach waren Prinzessin Veronika I. und Prinz Andreas IV. an der Reihe, die das Publikum ebenso begrüßten. Danach ging es auch sofort in die Vollen und die kleinsten Tänzerinnen des Vereines betraten als erstes das Parkett. Die kleinen Weltraumschlümpfe fegten durch den Raum und sorgten zusammen mit ihren Kostümen für den ersten galaktischen Moment des Abends.

Anschließend betrat die Kindergarde den Saal und lieferte mit ihrem Gardetanz einen gewohnt sicheren Auftritt. Den ersten Block schloss Kinderfunkenmariechen Karla ab, ehe es noch etliche Orden für die Aktiven regnete. Die Auszeichnungen nahm Fabian Bonczyk, Vertreter des Landesverbandes Ostbayern, vor. Neben zahlreichen Leistungsabzeichen für Tänzerinnen waren das Highlight die Verleihung an Daniela Hanauer, welche mit dem Steckkreuz, der höchsten Auszeichnung ausgestattet wurde.

Fußball im Weltall und athletische Funkenmariechen

Der zweite Block startete dann mit Fußball im Weltall. Nach ein paar Tricks und eleganten Kontakten mit dem Ball, legte Kinderprinz Franz zusammen mit seiner Marlene einen ebenso eleganten Tanz auf das Parkett. Etwas schneller und schwungvoller fegten dann die Einzeltänzerinnen des FSB von Ecke zu Ecke auf der großen Tanzfläche. Dabei nutzten sowohl Kinder-Funkenmariechen Emily (Neidhardt), Funkenmariechen Anna-Lena (Würth) und das Tanzpaar Katharina Luber und Franz Spörer die Kraft der Gravitation oder setzten diese teilweise außer Kraft. Jeder Aufritt versprühte viel Freude am Tanz und an der Bewegung, war fehlerfrei und mit traumwandlerischer Sicherheit aufgeführt, was auch dem Prinzenpaar zu attestieren ist, welches mit einem Showtanz den zweiten Block beendete.

Zwischen den jeweiligen Auftrittsabschnitten wurden zahlreiche Faschingsorden an verdiente Personen unter den zahlreichen ehemaligen Aktiven, Freunden und Gönnern des Vereines vergeben. Roland Frischholz gestaltete diese bereits zum dreizehnten Mal. Nach der Verleihung von vielen Orden lud Vorstand Benjamin Bonczyk mehrmals zum Sektempfang.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Überragender Abschluss

So ging es in den letzten Block des Abends, der Mitternachtsshow. Jugendfunke Sophia (Potrz) leitete diesen Part erneut mit einem eleganten Gardetanz ein, ehe die Prinzengarde die Gäste mit einem flotten Auftritt mit in die Umlaufbahn nahm. Einen „Dancing in the Moonlight“ gab es dann noch, als die 11er – Geräte das Zepter übernahmen.
Eine Mischung aus heroischen Männern mit Raumanzügen und hübschen Grazien mit Top und Mini-Rock unterhielt nun das Publikum und wurden am Ende vom Space-Taxi von der Bühne geführt. Es muss fast nicht erwähnt werden, dass jeder der gesamten Auftritte mit einer Zugabe abgeschlossen wurde.

Zum großen Finale kehrten dann nochmals alle knapp 100 Aktiven auf die Bühne zurück. Anschließend wurde auch in der Bar noch die ein oder andere Rakete gezündet und es musste nicht nur ET mehrmals nach Hause telefonieren. Der FSB freut sich auf weitere zündende Momente in den kommenden Wochen.