Feuer verwüstet Storchenpavillon in Tirschenreuth

Feuer verwüstet Storchenpavillon in Tirschenreuth
Am vergangenen Freitagabend ereignete sich ein verheerender Zwischenfall im Fischhofpark. Der für die Gartenschau 2013 errichtete Storchenpavillon, bekannt für seine Aussichtsplattform, fiel einem Feuer zum Opfer und wurde komplett zerstört. Die Feuerwehr Tirschenreuth erreichte den Brandort nach der Alarmierung um 18:30 Uhr mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen rasch. Bis 19 Uhr gelang es ihnen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und auch einen nachfolgenden Nachbrand zu löschen.
Trotz der schnellen Reaktion der Feuerwehr konnte der Pavillon nicht gerettet werden und gilt nun als Totalschaden. Ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wurde die große Holzplattform, auf der der Pavillon stand. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Aus Sicherheitsgründen bleibt das Gelände bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt.
Neuaufbau geplant
Die Ursache für den Brand ist noch unklar. “Ein Brandermittler der Polizei wird das Gebäude in dieser Woche noch einmal auf Spuren untersuchen”, teilte Bürgermeister Franz Stahl mit. Die Stadtverwaltung hat jedoch bereits Pläne für einen Neubau des Pavillons gefasst und ist in Verhandlungen mit der Versicherung, um die notwendigen Maßnahmen so schnell wie möglich umsetzen zu können.
Bei einem Ortstermin zeigten sich der Bürgermeister, der Vorsitzende des Fischhofpark-Fördervereins Vinzenz Rahn, stellvertretender Feuerwehrkommandant Thomas Sladky (nicht sichtbar), Feuerwehrkommandant Matthias Haulena und Bauhofleiter Reinhard Legat tief betroffen vom Ausmaß der Zerstörung.
Es war eine klare Botschaft, die vor allem eines vermittelte: Trotz des traurigen Verlusts blickt man bereits nach vorne. Der Neubau des Storchenpavillons steht als Symbol für die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft. Ein genauer Zeitplan für die Umsetzung steht noch aus, doch die Entschlossenheit, den Pavillon wieder in seiner vollen Pracht erstrahlen zu lassen, ist spürbar.
