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Bayernwerk
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Feuerwehr in Mallersricht stellt 31-Meter-Maibaum in fünf Minuten

Mallersricht. Die Feuerwehr stellte am Dorfweiher den 31 Meter hohen Maibaum in nur fünf Minuten auf – zum 44. Mal. Viele halfen mit, die Löschteufel wachten nachts, der Posaunenchor sorgte für den feierlichen Rahmen.

Mallersricht. Die Feuerwehr stellte am Dorfweiher den 31 Meter hohen Maibaum in nur fünf Minuten auf – zum 44. Mal. Viele halfen mit, die Löschteufel wachten nachts, der Posaunenchor sorgte für den feierlichen Rahmen.
Die Jugend war fleißig am Werkeln, die schmückte die Krone und wachten über Nacht, dass der Baum nicht zu Schaden kommt. Foto: Saskia Zupfer

Feuerwehr in Mallersricht stellt 31-Meter-Maibaum in fünf Minuten

Die Freiwillige Feuerwehr Mallersricht hat ihre Verbundenheit mit Tradition und Gemeinschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit großer Routine und spürbarer Begeisterung stellte die Wehr heuer bereits zum 44. Mal den Maibaum auf – und setzte dabei ein echtes Ausrufezeichen: In nur fünf Minuten ragte der 31 Meter lange Stamm in den Himmel.

Rekord: Maibaum in fünf Minuten aufgestellt

Schon Tage zuvor herrschte reges Treiben. Die Jugendgruppe „Löschteufel“ griff beherzt zu, band Kränze, schmückte den Baum mit bunten Bändern und verlieh ihm das festliche Gewand. Am Tag des Aufstellens übernahmen die aktiven Feuerwehrleute das Kommando. Mit vereinten Kräften und unterstützt von zwei Traktoren, deren Lenker diese präzise einsetzten, stemmten sie den Maibaum sicher und zügig in die Senkrechte.

Vorsitzender Martin Beutner zeigte sich sichtlich stolz auf seine Mannschaft und das starke Miteinander: „Eine solche Leistung gelingt nur, wenn alle zusammenhelfen und jeder Handgriff sitzt. Unsere Gemeinschaft lebt – und das sieht man an solchen Tagen ganz besonders.“

Geselligkeit und Wache über Nacht

Am Abend verwandelte sich der Platz rund um den Maibaum in einen lebendigen Treffpunkt. Zahlreiche Besucher nahmen an den Biertischen Platz, genossen die fröhliche Atmosphäre und ließen sich von den „Löschteufeln“ mit Speisen und Getränken versorgen. Die Jugendlichen bewiesen dabei nicht nur Organisationstalent, sondern auch Durchhaltevermögen: In der Nacht übernahmen sie die traditionelle Wache und hielten bis zum Sonnenaufgang treu die Stellung.

Für den musikalischen Glanz sorgte der Posaunenchor Neunkirchen unter der Leitung von Barbara Beutner. Mit bekannten Frühlingsliedern wie „Geh aus mein Herz“ und „Grüß Gott du schöner Mai“ begrüßten die Musiker den Wonnemonat und gaben dem Fest einen feierlichen Rahmen.

Mit vereinten Kräften und unterstützt von zwei Traktoren, die beide Lenker präzise einsetzten, stemmten sie den Maibaum sicher und zügig in die Senkrechte. Foto: Saskia Zupfer

Große Resonanz in Mallersricht

Die große Resonanz aus der Bevölkerung machte den Abend zu einem vollen Erfolg. Für viele Besucher markierte die Veranstaltung den gelungenen Auftakt in die Freiluftsaison. Martin Beutner brachte die Stimmung treffend auf den Punkt: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen zusammenkommen und unsere Traditionen mit Leben füllen.“

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

So blieb am Ende nicht nur ein beeindruckend aufgestellter Maibaum, sondern vor allem das Gefühl einer starken Gemeinschaft, die Brauchtum mit Herz und Tatkraft weiterträgt.