Frauenbund-Fasching entfacht närrische Feierlaune in Oberbibrach
Frauenbund-Fasching entfacht närrische Feierlaune in Oberbibrach
Die Weibersleut zünden in „Biwara“ ein Feuerwerk der fröhlichen Stimmung. Der Katholische Frauenbund zeigt beim kultigen „Frauenbund-Fasching“, wie humorvoll es in der fünften Jahreszeit in Oberbibrach zugeht.
Sünde kann das Feiern, Singen, Tanzen, Schunkeln und Derblecken nicht sein. Animierte doch Ortspfarrer Adrian höchstpersönlich in seiner Eigenschaft als Schankkellner im Saal des Oberbibracher Schützenhauses zu einer Sause voller Vergnügen und Beifallsstürme. Die lustigen Weiber aus Oberbibrach, Münchsreuth und Vorbach hauten am Sonntagnachmittag im überfüllten Schützenhaus so richtig drauf. Angeführt von den Frauenbund-Sprecherinnen Jenny Silber und Sabrina Kastner triumphierte die Frauenpower.
Sketche, Musik und „Waltraud und Mariechen“ begeistern
Die Damenwelt kredenzte dem Publikum ein Spaßspektakel nach dem anderen. Schier atemlos zauberten die Weibersleut ein feuriges Programm auf die Bühne und auf das Tanzparkett. „Wir haben oben, hinten und unten gute Laune, hurra, hurra“, versicherten die Protagonistinnen schon zum Start der Gaudi-Rallye. Eine ganze Armada an „Festdamen“ feuerte das Publikum an, ein paar sorglose Stunden zu verbringen. Diesem Start in ein kunterbuntes Faschingsvergnügen folgten, unterbrochen von den Songs der Stimmungskanone „Floppl“, mitreißende Gute-Laune-Auftritte von Sabine Schönmann und Manuela Nickl im Gewand der fränkischen Kult-Komödiantinnen „Waltraud und Mariechen“. Auch die vergnüglichen Verwicklungen von Irmi Bauer und Margit Nickl, die Wirtshaus-Lustbarkeiten von Sabrina Kastner, Sabine Schönmann und Rebecca König und ein Sketch über Sparmaßnahmen im Altenheim förderten die sonntägliche Narretei.
Große Beobachtungsgabe bewies erneut Manuela Nickl. Gnadenlos witzig und nahe dran an den Absurditäten des Alltags beleuchtete sie den Kirchgang mancher Weibersleut. „In aller Herrgottsfrüh geht’s da scho los. Was zieht mer denn a, wie macht mer des bloß?“ Dieser Frage ging mit Witz und Temperament die Akteurin mit fränkischen Wurzeln ebenso nach wie der Platzierung in der Kirche. „Sie müssen vorn nei, dass der Pfarrer se sieht, sonst kricht der des wömöglich goar net mit.“ Die originellen Wortspiele über die Predigt des Pfarrers, über Fürbitten und Wandlung, über den langen Gang zur Kommunion, des Pfarrers „Sechen“ und das Klatschn in der Kirchn ernteten Lachsalven. Viel Herzblut versprühte auch die Kindertanzgruppe Oberbibrach unter Leitung von Dani Motion.
Kulinarik und Ausklang im Schützenhaus
Bereichert wurde das kurzweilige Programm mit Leckereien vom Torten- und Kuchenstand, zubereitet in den Backstuben der großen Frauenbund-Gemeinschaft. Herzhaftes kam aus der Küche des Schützenhauses. Frauenbund-Burger hieß der kulinarische Renner. Die temperamentvolle Narretei setzte sich bis in den Abend hinein fort. Schluss war noch lange nicht. Die Verpflegung übernahm am frühen Abend das Schützenhaus-Team.





