Jugendliche diskutieren auf Augenhöhe mit Carolin Wagner in Neustadt

Jugendliche diskutieren auf Augenhöhe mit Carolin Wagner in Neustadt
Im Naturfreundehaus Trauschendorf trafen sich gestern junge Menschen der Naturfreundejugend und „SJD – Die Falken“ mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Carolin Wagner, um in einem offenen politischen Gespräch aktuelle gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Das Format bot den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Fragen und Anliegen direkt einer gewählten Volksvertreterin vorzutragen und auf Augenhöhe in den Dialog zu treten.
Politische Themen im Fokus
Die Gesprächsrunde umfasste fünf Themenblöcke: Beim Thema Wohnen diskutierten die Jugendlichen mit Wagner über die Ursachen steigender Mietpreise, Möglichkeiten zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und die Frage eines Mietpreisdeckels. Im Bereich Schulsystem stand zur Debatte, ob ein bundesweit einheitliches Schulsystem mit Gesamtschulen als Basis sowie ein einheitliches Abitur sinnvoll wären. Beim Thema Wehrpflicht wurden deren Notwendigkeit und Maßnahmen für die Sicherheit in Deutschland diskutiert. Auch das Thema Krieg und Frieden bildete einen Themenblock, in dem Deutschlands Rolle im Ukraine-Krieg, der Umgang mit dem Krieg im Iran sowie mögliche Doppelstandards in der deutschen Außenpolitik zur Sprache kamen. Abschließend führte das Gespräch zum Thema Energieversorgung in Deutschland und der Frage, ob es richtig war, auf die Produktion von Atomenergie zu verzichten.
Am Ende des Gesprächs betonte Wagner die Bedeutung des politischen Engagements und Interesses junger Menschen und freute sich über Formate, die Raum für notwendigen Austausch schaffen.
Projekt „Miteinander reden“ stärkt Dialogkultur
Das Gespräch fand im Rahmen des Projekts „Miteinander reden“ des Kreisjugendrings Neustadt statt. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, direkt mit politischen Amtsträgerinnen und Amtsträgern in Kontakt zu treten und demokratische Gesprächskultur aktiv zu erleben. „Miteinander reden ermöglicht Austausch auf Augenhöhe und solche Gespräche sind ein Baustein zur Stärkung demokratischer Kultur und zur Prävention von extremistischen Einstellungen“, so Projektleiter Arno Speiser.
Weitere Gespräche zwischen politischen Amtsträgerinnen und Amtsträgern und jungen Menschen in der Region sind bereits in Planung.


