Gut Aiderbichl warnt vor Haustieren als Geschenke
Gut Aiderbichl warnt vor Haustieren als Geschenke
Tiere sind oft beliebte Weihnachtsgeschenke. Doch die Freude kann schnell in Verantwortung umschlagen, warnen Experten. “Man sollte immer gründlich überlegen, ob ein tierischer Begleiter wirklich in den Haushalt passt”, mahnt Dr. Marianne Wondrak von Gut Aiderbichl. Ein Haustier bedeutet Pflege, Betreuung und finanzielle Bürde. Viele Tiere werden nach Weihnachten wieder abgegeben.
Nicht impulsive Geschenke
“Rund um Weihnachten bemerken wir jedes Jahr einen deutlichen Anstieg der Anfragen”, berichtet Bianca Pöckl, Tierretterin bei Gut Aiderbichl. Fälle von ausgesetzten Hunden an Autobahnraststätten oder verwilderten Katzen zeigen, dass Tiere nicht impulsiv verschenkt werden sollten. “Die Anschaffung eines Haustiers muss gut durchdacht sein – und das zu jeder Jahreszeit”, betont Dr. Wondrak.
Patenschaft als Alternative
Statt eines Haustiers könnte eine Patenschaft für gerettete Tiere eine wunderbare Alternative sein. Paten dürfen das Patentier besuchen. Gut Aiderbichl in Iffeldorf bei München und Deggendorf empfängt Besucher täglich, besonders während der Weihnachtszeit. Die Höfe bieten ein weihnachtliches Programm, das die festliche Stimmung perfekt abrundet.
Weihnachtsprogramm Gut Aiderbichl
In Iffeldorf sorgt ein Bläserensemble jedes Wochenende für Stimmung, während in Deggendorf ein Adventsmarkt lockt. “Es ist die unvergleichliche Stimmung, inmitten der geretteten Tiere”, schwärmt Claudia Kürschner, Gutsleiterin in Iffeldorf. Benedikt Gruber, Gutsleiter in Deggendorf, hebt das Highlight “festlich geschmückte Katzenvilla” hervor.
Gut Aiderbichl engagiert sich europaweit für den Tierschutz, bietet in sechs Ländern Europas Tieren ein Zuhause. Finanziert durch Spenden, ist die Organisation für jede Unterstützung dankbar. Tiere als Weihnachtsgeschenk zu überlegen, heißt, Verantwortung und langfristige Pflege zu bedenken.




