Hassbrief: So reagiert Bürgermeister Sebastian Dippold

Hassbrief: So reagiert Bürgermeister Sebastian Dippold
Ein Brief adressiert an “Bürgermaister [sic!] Dippold” landet auf dem Tisch im Neustädter Rathaus. Darin befindet sich ein DIN A4-Blatt, das Schreiben eher eine Notiz/Nachricht/kleine Botschaft als wirklich die Bezeichnung “Brief” wert.
Bürgermeister Sebastian Dippold postet ein Bild des Gekritzels auf der Social-Media-Plattform Facebook. In der Nachricht des Unbekannten heißt es: “Du dreckiger kleiner Nazi-Bürgermeister irgentwann [sic!] passen wir dich ab und schlagen dein Kopp [sic!] zu brei! [sic!]. Du verschissener Gestapo Hetzer! wir krigen [sic!] dich u. deine drecks Familie [sic!].”
Anmerkung der Redaktion: [sic!] – abgeleitet aus dem Lateinischen “sic” übersetzt “so/wirklich so” verweist darauf, dass die vorangehende Stelle eines Zitats korrekt übernommen wurde und es sich nicht etwa um Tippfehler handelt.
Anzeige ist raus.
Posted by Sebastian Dippold on Tuesday, June 1, 2021
Hohn und Spott für Hassbrief-Absender
Prompt folgen Reaktionen auf den Post. Vor allem großes Staunen macht sich breit – insbesondere in Bezug auf die Rechtschreibe des Verfassers.
“[…] Rechtschreibung ist nicht grad des Verfassers Stärke und der Inhalt lässt auf einen überschaubaren Horizont schließen! Recht so, dass du es anzeigst”, spricht eine Kommentatorin Dippold gut zu. “Schade, dass kein Absender drauf steht – ich hätte der Person gerne einen Duden geschenkt”, schreibt ein anderer Facebook-User.
“Lieber Herr BürgermAister! Wenn duh einän bekleitschutz brauchs sagste bescheid”, nimmt ein anderer das Schreiben mit seinem Kommentar und mehreren lachenden Emojis auf die Schippe. “Widerlich! Feige! Beschämend!”, bringt es ein anderer User auf den Punkt.
Von wem das Schreiben kommt, ist nicht bekannt.




