Hypnose im Bauernschrank feiert erfolgreiche Premiere in Weiden
Hypnose im Bauernschrank feiert erfolgreiche Premiere in Weiden
Mit „Hypnose im Bauernschrank“ von Andrea Döring bringen die Weidner Komödiens das Publikum zum Lachen. Ein Altbauer, geheimnisvolle Rituale und eine ganz besondere Holzfigur sorgen für zahlreiche Turbulenzen.
Am vergangenen Samstag, 31. Oktober, hieß es im Postkeller-Saal wieder: Bühne frei für die Weidner Komödiens! Mit dem Stück „Hypnose im Bauernschrank“ feierte die Theatergruppe eine rundum gelungene Premiere und sorgte für zahlreiche Lacher im Publikum.
Altbauer Johann bringt Hof und Familie durcheinander
Im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens steht Altbauer Johann Moosberger, gespielt von Michael Zielbauer. Nur widerwillig hat er seinen Hof an seinen Sohn Stefan (Markus Riedl) überschrieben. Da er nun plötzlich viel Freizeit hat, muss ein neues Hobby her. Johann entdeckt das Lesen für sich. Allerdings nicht etwa spannende Romane, sondern alte Rituale, Göttersagen und allerlei Mythen. Was zunächst nach einer harmlosen Freizeitbeschäftigung klingt, entwickelt sich für seine Familie schnell zum regelrechten Albtraum.
Vor allem seine Frau Marille (Eva Irlbacher) bekommt Johanns neue Leidenschaft zu spüren. Sie wird von seinen sonderbaren Ideen zunehmend in den Wahnsinn getrieben und ist schließlich überzeugt: Nur noch eine Hypnose kann ihren Mann wieder zur Vernunft bringen.
Geheimnisvolle Holzfigur Tanikula stiftet Wirbel
Doch auch seine Schwiegertochter Ingrid, gespielt von Anna-Lena Gaida, bleibt von seinen eigenwilligen Einfällen nicht verschont. Besonders eine geheimnisvolle Holzfigur namens „Tanikula“ sorgt für zusätzlichen Wirbel. Johann verfolgt damit nämlich einen ganz besonderen Plan: Er möchte auf diese Weise für Nachwuchs auf dem Hof sorgen. Dass er damit die gesamte Familie zur Weißglut treibt, ist natürlich vorprogrammiert.
Doch nicht nur die Familie Moosberger bekommt Johanns sonderbare Eigenheiten zu spüren. Auch der Nachbar Helge, gespielt von Simon Boll, gerät zunehmend unter die Räder. So weit treiben es Johanns Eigenheiten, dass Helge plötzlich sogar Angst davor hat, dienstags Linsen zu kochen. Da scheint guter Rat teuer – oder besser gesagt: göttlicher Beistand ist gefragt!
Nachbar Helge und der Pfarrer geraten ins Spiel
Für diesen soll der Pfarrer, dargestellt von Sandro Witt, sorgen. Seine Lösung: Er muss zwangsläufig ein paar Vaterunser für die Familie Moosberger auf Vorrat beten, damit am Ende doch noch alles ein gutes Ende nimmt.
Mit viel Witz, einer gehörigen Portion Situationskomik und einem spielfreudigen Ensemble gelang den Weidner Komödiens ein unterhaltsamer Auftakt ihrer diesjährigen Theatersaison. Das Publikum durfte sich über einen kurzweiligen Theaterabend freuen, bei dem kein Auge trocken blieb.
Weitere Aufführungstermine
Wer die Premiere verpasst hat, bekommt noch mehrfach Gelegenheit, die turbulente Geschichte live zu erleben. Die Weidner Komödiens spielen an folgenden Terminen im Postkeller-Saal:
- Freitag, 6. November
- Samstag, 7. November
- Sonntag, 8. November
- Freitag, 13. November
- Samstag, 14. November
- Freitag, 20. November
- Samstag, 21. November
Karten sind bei Service Gruhle – Batterien und mehr erhältlich.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!











