Jungfernfahrt für Flamingos und Schwäne
Jungfernfahrt für Flamingos und Schwäne
Eschenbach. Während sich die Fischadler auf den Abflug vorbereiten, sind andere “Zugvögel” nun von Nürnberg nach Eschenbach gezogen. Bunte Schwanen- und Flamingotretboote stehen dort nun zum Ausleihen bereit.
Von Stefan Neidl
Seit der vergangenen Woche hat der Rußweiher einen neuen Blickfang bekommen – so manche haben schon verwundert die Köpfe über die bunten Flamingos im Wasser gedreht. Bürgermeister Marcus Gradl erklärt wie die “Zugvögel” aus Mittelfranken nach Eschenbach kamen. Seine Tochter spielt beim FC Nürnberg Fußball. Als er sie einmal ins Training fuhr, fielen ihm die auffälligen Tretboote an einem See auf. “Das wäre doch auch was für einen Rußweiher”, hat er sich gedacht und machte sich online auf die Suche nach den ausgefallenen Booten.
Und tatsächlich, genau diese Tretboote standen zum Verkauf. Der bisherige Betreiber war gezwungen, seine Flotte wegen Vertragszwang nur noch von einem Hersteller zu beziehen und musste die fremden Boote nun hergeben. Eine Besichtigung zeigte, dass die vier eineinhalb Jahre alten Flamingo- und zwei Schwanentretboote noch gut in Schuss waren. Und so machte sich der “Schwarm” kurzerhand mit Lkws auf nach Eschenbach.
Jungfernfahrt ein voller Erfolg
Zur Jungfernfahrt lud der Bürgermeister einige politische Kollegen ein. Die Stadträte Thomas Riedl, Andreas Hermann, Jürgen Schäffler, Thomas Ott, Udo Müller, Korbinian Dunzer, Kulturbeauftragter Michael König, Elisabeth Gottsche und Klaus Lehl sowie Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies prüften die Vögel auf ihre Seetauglichkeit, was diese bestens bewiesen.
So freut sich der Bürgermeister noch mehr über den auffälligen Blickfang. Von Nürnberg weiß er, dass die bunten Tretboote gerne für Hochzeitsfotos verwendet werden, was er auch für ein populäres Bild am Rußweiher halten würde.




