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Karin Wöhrl: Tirschenreuths neue Naturschutzwächterin

Tirschenreuth. Karin Wöhrl wurde als neue Naturschutzwächterin im Landkreis Tirschenreuth bestellt und setzt sich ehrenamtlich für Naturerhalt ein.

Karin Wöhrl: Tirschenreuths neue Naturschutzwächterin

Karin Wöhrl und Landrat Roland Grillmeier mit der Bestellungsurkunde Foto: Lucia Bergmann, Landratsamt Tirschenreuth

Im Landratsamt Tirschenreuth gab es Grund zur Freude: Karin Wöhrl tritt offiziell ihre Stelle als neue Naturschutzwächterin an. Dies geschah in einer feierlichen Sitzung der Naturschutzwächter am 29. Juli, wo ihr Landrat Roland Grillmeier die Bestellungsurkunde, den Dienstausweis und die Dienstmarke überreichte. Karin Wöhrl, die seit Januar 2024 ehrenamtlich als Anwärterin tätig war, übernimmt nun die wichtige Aufgabe, den Schutz und die Überwachung der Natur im Kreisgebiet zu gewährleisten.

Landrat Grillmeier betonte bei der Bestellung die signifikante Bedeutung des Engagements von Wöhrl: „Mit Frau Wöhrl haben wir nicht nur eine engagierte Naturschützerin gewonnen, sondern auch die erste Frau in diesem Ehrenamt an der Unteren Naturschutzbehörde. Ihr Einsatz für unsere Natur verdient höchsten Respekt und Anerkennung.“

Hintergrund und Motivation der neuen Naturschutzwächterin

In einem Interview verriet Frau Wöhrl, was sie zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit bewogen hat: „Ich habe eine Anzeige auf der Homepage des Landratsamts gelesen. Da ich viel Zeit in der Natur verbringe und auch oft mit meinen Kindern draußen unterwegs bin, war mein Interesse sofort geweckt.“ Zu ihren Qualifikationen zählt, dass sie neben ihrer Teilzeittätigkeit in einem Bioladen auch in der Landwirtschaft ihres Vaters mithilft und Inhaberin eines Jagdscheins ist. Für die Rolle als Naturschutzwächterin absolvierte sie einen Online-Kurs und nahm an einer Präsenzfortbildung an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen teil.

Die Aufgabenbereiche einer Naturschutzwächterin

Karin Wöhrls Tätigkeit umfasst eine breite Palette von Aufgaben: vom Dialog mit Bürgern, über die Information über Naturschutzthemen bis hin zur Kontrolle von Schutzgebieten und Überwachung naturschutzfachlicher Auflagen. Entscheidend ist die Weitergabe gewonnener Erkenntnisse an die Untere Naturschutzbehörde. Für ihr Engagement erhält sie eine Aufwandsentschädigung und die Kosten für Aus- und Fortbildungen werden ebenso übernommen.

Zum Schluss ihres Gesprächs machte Wöhrl noch auf ein wichtiges Anliegen aufmerksam: „Ich kann nur jedem empfehlen, sich für den Schutz der Natur zu engagieren. Wir Naturschutzwächter freuen uns immer über weitere Interessierte, die uns unterstützen möchten.“ Für alle, die sich in der Naturschutzwacht engagieren wollen, steht die Tür der Unteren Naturschutzbehörde offen, derzeit werden auch Verstärkungen in verschiedenen Beratungsbereichen gesucht.

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