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Bio-Erlebnisse begeistern Teilnehmer im Steinwald

Steinwald. Zwei Arten­spaziergänge zeigten, wie Natur­erlebnis, Arten­vielfalt und ökologische Landwirtschaft zusammenwirken. Ein musikalischer Weg mit Vocalista ad hoc und eine Bio-Wiesenrunde boten Wissen, Austausch und Genuss.

Steinwald. Zwei Arten­spaziergänge zeigten, wie Natur­erlebnis, Arten­vielfalt und ökologische Landwirtschaft zusammenwirken. Ein musikalischer Weg mit Vocalista ad hoc und eine Bio-Wiesenrunde boten Wissen, Austausch und Genuss.
Begleitet wurde der musikalische Spaziergang vom Chor „Vocalista ad hoc“. Bild: Steinwald-Allianz

Bio-Erlebnisse begeistern Teilnehmer im Steinwald

Wie eng Naturerlebnis, Biodiversität und nachhaltige Landwirtschaft zusammenhängen, konnten die Teilnehmer bei zwei Veranstaltungen der Reihe „Bio-Erlebnisse“ der Öko-Modellregion Steinwald eindrucksvoll erleben.

Musikalischer Artenspaziergang verbindet Natur und Naturschutz

Beim musikalischen Spaziergang stand nicht nur das bewusste Erleben der Natur im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Landwirtschaft und Naturschutz miteinander in Einklang gebracht werden können. Matthias Zahn vermittelte den Teilnehmern anschaulich die Grundgedanken des ökologischen Landbaus und erläuterte, welchen Beitrag Biobetriebe zum Erhalt von Artenvielfalt, Bodenfruchtbarkeit und regionalen Wertschöpfungskreisläufen leisten. An verschiedenen Stationen entlang des Weges machten die Organisatorinnen Eva Gibhardt (Öko-Modellregion) und Cornelia Greiner (Naturpark Steinwald) deutlich, wie sich eine nachhaltige Bewirtschaftung auf die Landschaft auswirkt und warum vielfältige Lebensräume für Pflanzen, Insekten und andere Tiere so wichtig sind. Musikalische Beiträge des Chors „Vocalista ad hoc“, wie Lieder zur „Tanne“ oder „Linde“ oder sogar der Song „What a Wonderful World“, sorgten dabei immer wieder für besondere Momente der Entschleunigung und luden dazu ein, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Ganz praktisch wurde das Thema Artenvielfalt wenige Tage später bei der Veranstaltung „Was wächst denn da?“ Unter der fachkundigen Leitung von Cornelia Straubinger von der Unteren Naturschutzbehörde erkundeten 15 Interessierte eine extensiv bewirtschaftete Biowiese. Dabei lernten die Teilnehmer zahlreiche Wiesenkräuter und -gräser kennen und erfuhren, welche wichtige Rolle diese Pflanzen für Insekten, Vögel und andere Tierarten spielen. Anschaulich wurde erklärt, wie eine schonende Bewirtschaftung dazu beitragen kann, wertvolle Lebensräume zu erhalten und die biologische Vielfalt in der Kulturlandschaft zu fördern.

Austausch und Bio-Genuss nach dem Wiesenspaziergang

Neben der Wissensvermittlung boten beide Veranstaltungen ausreichend Gelegenheit für Fragen und den persönlichen Austausch. Besonders nach dem Wiesenspaziergang wurde die Diskussion bei Bio-Getränken und Bio-Knabbereien noch fortgesetzt. In entspannter Atmosphäre entstanden angeregte Gespräche über Naturschutz, Landwirtschaft und die Bedeutung regionaler Bio-Erzeugung.

Die beiden Bio-Erlebnisse machten deutlich, dass ökologischer Landbau weit mehr ist als eine Form der Lebensmittelproduktion. Er prägt die Landschaft, schafft Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und ermöglicht zugleich den bewussten Genuss regional erzeugter Lebensmittel. Die positive Resonanz der Teilnehmer zeigte, dass das Interesse an diesen Zusammenhängen in der Region groß ist.

Dank an Referenten und Teilnehmer

Die Öko-Modellregion Steinwald bedankt sich bei allen Referenten sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und die vielen bereichernden Gespräche.

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